Wacker Chemie AG

Wacker: Gesundheitsversorgung für Mitarbeiter

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Burghausen - Heutzutage werden die Arbeitszeiten immer länger und die Ernährung immer schlechter. Um Krankheiten vorzubeugen, hat die Wacker AG nun ein neues Gesundheitszentrum.

Der Münchner Wacker-Konzern hat am Montagabend in seinem Werk in Burghausen ein neues Gesundheitszentrum eröffnet. Im Beisein der bayerischen Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, Melanie Huml, übergab Vorstandsmitglied Auguste Willems das Haus offiziell seiner Bestimmung.

Das Zentrum ist mit neuester medizinischer Technik ausgestattet und ermöglicht eine flexible Gesundheitsversorgung der rund 10.000 Mitarbeiter am Standort. Das Unternehmen hat in den Neubau rund 4 Millionen Euro investiert. Das betriebliche Gesundheitsmanagement wird für deutsche Unternehmen immer wichtiger, so auch für Wacker.

Hauptgrund ist der demografische Wandel, der eine älter werdende Belegschaft und längere Lebensarbeitszeiten zur Folge hat. „Unser Ziel ist es, die Mitarbeiter beschäftigungsfähig zu halten und sie, wenn sie erkranken, schnell wieder in das Arbeitsleben zu integrieren“, sagt Dr. Jürgen Commeßmann, Leiter des Gesundheitsdienstes im Werk Burghausen, der auch das Gesundheitsmanagement für den gesamten Konzern koordiniert. Wacker-Vorstandsmitglied Auguste Willems sieht in dem Neubau eine wichtige Zukunftsinvestition: „Bei Wacker hat das Wohlbefinden der Belegschaft einen sehr großen Stellenwert. Mit dem neuen Gesundheitszentrum zeigen wir, wie ernst wir unsere Verantwortung nehmen, die wir als Arbeitgeber für die Gesundheit unserer Mitarbeiter haben, gerade auch vor dem Hintergrund einer längeren Lebensarbeitszeit.“

Die Schwerpunkte des betrieblichen Gesundheitsmanagements bei Wacker liegen auf vier Themen

Arbeitsmedizinische Betreuung: Die Gesundheitsexperten beurteilen, welchen Risiken die Mitarbeiter bei ihren Tätigkeiten ausgesetzt sind, etwa durch Lärm oder Gefahrstoffe. Sie analysieren psychische Belastungen und beraten bei Problemen. In der Regel können sich die Mitarbeiter alle drei Jahre arbeitsmedizinisch untersuchen lassen. Das Angebot wird von 90 Prozent der Belegschaft (in etwa 4000 Mitarbeiter im Jahr) wahrgenommen.

Erst- und Notfallversorgung: Der Standort Burghausen verfügt über eine Ambulanz, die rund um die Uhr mit ausgebildeten Rettungsassistenten besetzt ist. Diese verantworten auch die Ausbildung der betrieblichen Ersthelfer (etwa 1700).

Wiedereingliederung und Rehabilitation: Der Gesundheitsdienst verfolgt das Ziel, Mitarbeiter nach Erkrankungen möglichst schnell wieder in den bisherigen Arbeitsplatz einzugliedern. Von einer werkinternen Physiotherapie profitieren die Mitarbeiter durch kurze Wege. Seit dem Jahr 2010 arbeitet Wacker mit der Deutschen Rentenversicherung Bayern Süd zusammen, um Reha-Anträge beschleunigt zu genehmigen. Die Quote wieder eingegliederter Mitarbeiter liegt bei 85 Prozent.

Betriebliche Gesundheitsförderung: Wacker bietet seinen Mitarbeitern viele Gesundheitsprogramme an, die über den gesetzlichen Rahmen hinausgehen. Dazu zählt „Fit auf Schicht“, ein Präventionsprogramm für Mitarbeiter, die langjährig in Wechselschicht arbeiten. Die „Toolbox Psychische Gesundheit“ informiert Mitarbeiter zu psychischen Erkrankungen sowie Hilfsangeboten und enthält Selbsttests.

Pressemitteilung Wacker Chemie AG

Rubriklistenbild: © pa/obs/Fitness First Germany Gmb

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