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Braunau, Burghausen, Mattighofen: Landesausstellung wirkt bis heute nach

„Verbündet – Verfeindet – Verschwägert“ - zehnjähriges Jubiläum der Landesausstellung

Gruppenfoto vor dem Eingang zum Stadtmuseum. Von links nach rechts: Sigrid Resch, Geschäftsführerin Burghauser Touristik GmbH, Johannes Waidbacher, Erster Bürgermeister Braunau, Friedrich Schwarzenhofer, Altbürgermeister Mattighofen, Eva Gilch, Leiterin Stadtmuseum, Helmut Zauner, Vizebügermeister Mattighofen, Corinna Ulbert-Wild, stellv. Leiterin Stadtmusem, Begleitung von Helmut Zauner, Erster Bürgermeister Florian Schneider, Geschäftsstellenleiter Werner Lechner und Altbürgermeister Hans Steindl.
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Gruppenfoto vor dem Eingang zum Stadtmuseum. Von links nach rechts: Sigrid Resch, Geschäftsführerin Burghauser Touristik GmbH, Johannes Waidbacher, Erster Bürgermeister Braunau, Friedrich Schwarzenhofer, Altbürgermeister Mattighofen, Eva Gilch, Leiterin Stadtmuseum, Helmut Zauner, Vizebügermeister Mattighofen, Corinna Ulbert-Wild, stellv. Leiterin Stadtmusem, Begleitung von Helmut Zauner, Erster Bürgermeister Florian Schneider, Geschäftsstellenleiter Werner Lechner und Altbürgermeister Hans Steindl.

ie Stadt Burghausen lud zu einer kleinen Feier in das Stadtmuseum auf der weltlängsten Burg in Burghausen ein, um das zehnjährige Jubiläum der bayerisch-oberösterreichischen Landesaustellung „Verbündet – Verfeindet – Verschwägert“ zu feiern. Zusammen mit einigen geladenen Gästen wurde auf das Jubiläum sowie auf die gute Zusammenarbeit zwischen Burghausen, Braunau und Mattighofen angestoßen. Nach dem Empfang in einem über 700 Jahre alten Raum der Hauptburg bekamen die Gäste von Museumsleiterin Eva Gilch eine Führung durch das erst vor wenigen Jahren renovierte und interaktive Stadtmuseum.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Burghausen - Die bayerisch-oberösterreichische Landesaustellung fand 2012 gleichzeitig in Burghausen, Ranshofen/Braunau am Inn und Mattighofen unter dem Motto „Verbündet – Verfeindet – Verschwägert“ statt. Sie hatte die Beziehung Bayerns und Österreichs als Thema und zeigte die wechselhafte Geschichte des Innviertels „drent und herent“. Nach vielen Jahrhunderten mit Streit und Konflikten blicken Bayern und Österreich inzwischen auf eine enge Freundschaft zurück. Eine Freundschaft, von der alle Seiten profitieren, und die es möglich machte, zusammen eine grenzübergreifende Ausstellung zu organisieren. Auf der Burg in Burghausen wurde die Beziehung zwischen Bayern und Österreich im Mittelalter thematisiert, im Schloss Mattighofen sowie im Schloss Ranshofen in Braunau wurde die Neuzeit präsentiert. Mit über 330.000 Besuchern war diese Landesausstellung ein voller Erfolg.

Für Johannes Waidbacher, Bürgermeister von Braunau, steht das Innviertel exemplarisch dafür, wie Europa funktionieren kann: „Es ist das beste Beispiel, was kulturell und wirtschaftlich alles möglich ist. Die Ausstellung hat allen Städten viel gebracht und wirkt bis heute nach“, sagte Waidbacher dazu. Das können die anderen Bürgermeister nur bestätigen. So konnten durch die Förderungen, die aufgrund der Landesausstellung in das Gebiet flossen, einige große kulturelle Projekte umgesetzt werden. Die Stadt Mattighofen konnte das Schloss Mattighofen kaufen und renovieren. Heute befindet sich darin das Stadtamt. Die Ausstellung in Braunau fand im Schloss Ranshofen statt, das die Stadt heute als Sitz der Landesmusikschule weiternutzt. In Burghausen wurden die Fördergelder verwendet, um das Stadtmuseum auf der Burg von Grund auf neu zu gestalten.

Das Stadtmuseum erstreckt sich seitdem auf mehrere Stockwerke. Jedes Stockwerk widmet sich einem Themenbereich. Im Erdgeschoss erfahren Besucher alles über das Leben auf einer Burg im Spätmittelalter samt 3D-Ritterturier. Im ersten Obergeschoss wird die Kunststadt Burghausen vorgestellt, das zweite Obergeschoss ist der Geschichte Burghausens von der Frühzeit bis in die Neuzeit gewidmet. Im dritten Geschoss entsteht im Herbst und Winter 2022/23 eine weitere Dauerausstellung, die den Naturraum Salzach-Wöhrsee vorstellt. Auch die Vorbereitungen für das nächste große historische Ereignis sind bereits in vollem Gange: 2025 feiert die Stadt ihr 1000-jähriges Jubiläum, im Jahre 1025 wurde Burghausen das erste Mal schriftlich erwähnt. 

In touristischer Hinsicht konnten alle drei Städte nachhaltig von der bayerisch-oberösterreichischen Landesausstellung profitieren. Denn durch die Ausstellung rückten Burghausen, Braunau und Mattighofen verstärkt auch außerhalb der Region in den Fokus, sodass die Besucherzahlen im ganzen Gebiet seitdem um einiges gestiegen sind. „Wir können stolz auf unsere Zusammenarbeit sein, vor allem in kultureller und touristischer Hinsicht. Und es liegt in unser aller Interesse, unsere gute Nachbarschaft zu erhalten,“ fasste Erster Bürgermeister Schneider am Ende zusammen. 

Pressemitteilung Stadt Burghausen

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