Übergangslösung in Burghausen

Asylunterkunft für 150 Personen gesucht

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Burghausen - Eine Unterkunft gäbe es eigentlich, nur wird sie viel zu spät fertig. In Burghausen läuft deshalb die Suche nach einer Übergangsunterkunft für 150 Asylbewerber.

Längst ist klar, dass es in Burghausen künftig eine große Unterkunft für etwa 180 Asylbewerber geben wird - für den Landkreis bedeutet dies angesichts steigender Asylbewerberzahlen eine große Entlastung. Allerdings verzögert sich der Bau der Unterkunft, die Fertigstellung wird erst für 2016 erwartet.

Weil sich Flüchtlingsströme freilich nicht nach dem Baufortschritt richten, muss eine Übergangslösung her. Wie der Alt-Neuöttinger Anzeiger berichtet, haben Landrat Erwin Schneider und Bürgermeister Hans Steindl mehrere Standorte für eine mögliche Ersatzunterkunft für rund 150 Flüchtlinge besichtigt. Ein Standort, die Burghauser Messehalle, ist Steindl zufolge wieder vom Tisch, weil die Halle weder für den Winter geeignet sei noch dem Brandschutz genüge. Eine zweite Option wäre eine Traglufthalle, eine Art Zelt, nur wesentlich robuster und besser ausgestattet.

Eine weitere Möglichkeit wären die Turnhallen des TV 1868 und der Maria-Ward-Schule. Sollte die Turnhalle der Maria-Ward-Schule zur Unterkunft umfunktioniert werden, kann Steindl zufolge der Sportunterricht der Schule weiter stattfinden. Die Schüler könnten auf die Wacker-Halle oder die Halle des TV 1868 ausweichen.

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Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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