"Schweinskopf al dente" auf PR-Tour

Burghausen: Volles Haus im Quadroscope!

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Saalfoto 
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Burghausen - Lustlos und müde seien sie gewesen, die Schauspieler Sigi Zimmerschied und Daniel Christensen beim PR-Termin zur Vorstellung von "Schweinskopf al dente" am Mittwochabend im Stadtkino.

Über Geschmack lässt sich nicht streiten“, sagt man. Aber ist es nicht so, dass ein Streit zwei unterschiedliche Positionen - nennen wir sie einfach Meinungen - voraussetzt? „Das schmeckt mir“ gegen „Mir schmeckt es nicht“. Sicher, bayerische Küche bietet viel Grund zum Streit: Semmel- oder Kartoffelknödel zum Schweinebraten beispielsweise: Das kann im Härtefall zu einem wahren kulinarischen Glaubenskrieg führen.

Falk-Romanverfilmung "al dente"

Der neue Eberhofer-Streifen „Schweinskopf al dente“ scheint dem Kinopublikum jedenfalls zu „schmecken“. Am Mittwochabend gab es in Burghausen eine besondere Vorführung der neuen Verfilmung aus der Romanreihe von Rita Falk vor ausverkauftem Haus: Jeweils am Ende einer Abendvorstellung besuchten die Schauspieler Sigi Zimmerschied und Daniel Christensen den Kinosaal mitsamt einem kleinen PR-Tross aus Pressedame, Fotografen, etc. 

Bürgermeister Hans Steindl begrüßte die Schauspieler herzlich. Beide seien immer gern gesehene Gäste in Burghausen und gerade auf Daniel Christensen sei er sehr stolz, habe er doch die Laufbahn des gebürtigen Wasserburgers von Anfang an mitverfolgen können.

Keine weiteren Fragen

Ein PR T-Shirt mit den Unterschriften der beiden Schauspieler für den ältesten Kinobesucher 

So ad hoc wollte den Burghausern erst einmal keine Frage an die Schauspieler einfallen. Kein Wunder, lagen doch 90 Minuten Unterhaltung gerade erst hinter ihnen. Alles war noch so frisch. So gab es erst einmal ein T-Shirt mit Unterschriften der beiden anwesenden Schauspieler für den ältesten Kinobesucher. Auf die Frage, was es für die jüngsten gebe, hieß es „Autogrammkarten, wie für alle anderen auch“.

Sigi Zimmerschied und Daniel Christensen beantworteten die wenigen Zuschauerfragen

Ob man denn durch die Brille von Flötzinger (Daniel Christensen) im Film in Wirklichkeit was sehen kann und ob sie in dem Wirtshaus wirklich so viel gesoffen haben. „Nein“ und „Ja“. Letztere Antwort war wohl eher spaßig gemeint und das Publikum lachte mit. Ein Saalfoto noch und so schnell der PR-Tross mit den Schauspielern gekommen war, war er auch schon wieder weg. Das nächste Publikum wartete schließlich schon.

Ein kurzes Gastspiel

Film vorbei und die PR „abgehakt“, leerte sich der erste Kinosaal schnell und Schauspieler und Tross wirkten, wie zwischen den Sesseln. Klar, so eine PR Tour ist anstrengend, will aber abgearbeitet werden aber darf das Publikum das spüren? Lustlos seien sie gewesen, müde und überhaupt: „Dieser Auftritt passte nicht zum Film“, waren einige Stimmen. Unorganisiert und lieblos sei er gewesen. Aber das ist alles eine Frage des Geschmacks und über den lässt sich ja bekanntlich nicht streiten. Oder doch?

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