Was sein muss, muss sein!

Koreck-Konzert in Raitenhaslach: Nass aber sicher!

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In der Schwemme gab es Platz  zum Unterstellen und von drinnen zuzuschauen
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Burghausen - Es war ein besonderes Konzert von Claudia Koreck in Raitenhaslach. Alle wollte Open Air trotz strömenden Regens und es gab die ersten Taschen- und Rucksack-Kontrollen auf dem Kultursommer.

Claudia Koreck auf dem Kultursommer in Raitenhaslach

Als „Vorreiterin der Neuen Bayerischen Welle“, wird sie bezeichnet. Mit „Fliang“ kam sie ganz groß raus. Am Mittwochabend spielte sie in Raitenaslach: Claudia Koreck. Ein besonderes Konzert, zum einen für ihre Fans und zum anderen wegen der aktuellen Ereignisse. Aufgrund der jüngsten Attentate in Bayern mussten die Verantwortlichen für solche Großveranstaltungen der Stadt Burghausen reagieren.

Was sein muss, muss sein!

Wir haben nach dem vergangenen Wochenende einige Anfragen besorgter Konzertbesucher bekommen, wie wir auf die aktuellen Vorkommnisse reagieren“, sagt Martin Hinterwinkler vom Ordnungsamt. „Also haben wir schnell die Entscheidung getroffen, dass beim Kultursommer ein Sicherheitsdienst zur Taschen- und Rucksackkontrolle eingesetzt werden muss“, erklärt Hinterwinkler. „Es ist zwar schade, dass wir vermehrt solche Maßnahmen ergreifen müssen, aber offenbar ist es anders nicht möglich“. Die Konzertbesucher störten die Kontrollen nicht. Sie genossen ganz bewusst ein Konzert im strömenden Regen. Die Künstlerin hatte nichts dagegen.

Bilder: Konzert von Claudia Koreck in Raitenhaslach

Ob das sein muss?

Statt auf der perfekten Welle kam Claudia Koreck im Regen auf die Bühne. Sie hatte Lust auf Open Air. Soviel war klar. Die Möglichkeit, drinnen zu spielen war da aber auch das Publikum wollte sie draußen sehen. „Auf der Bühne möchte ich zeigen, wer ich bin“, sagt Claudia Koreck. Bis zu 80 Konzerte spielt sie pro Jahr. Live spüre sie eine Grundverbundenheit mit ihrem Publikum. „Obwohl ich weiß, dass es nicht stimmt, habe ich das Gefühl: Hier sind nur Freunde da“, sagt sie.

Die ganze Harten harrten im Regen aus bis es losging

Einige dieser „Freunde“ harrten bereits ab dem Einlass bis zum Konzert auf ihren Stühlen aus, entweder mit Schirm oder im Regenponcho. Andere nutzten bis zum Beginn und auch während des Konzertes die Schwemme im Erdgeschoss des Klosters zum Unterstellen.

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