Testphase gestartet

Statt Scherben und Flaschen-Müll: Stadt Burghausen testet „Pfandring-Modell“

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Bauhofmitarbeiter Sven Drechsel (l.) und Franz Heinrich montieren die praktischen Pfandringe an einem Mülleimer im Stadtpark.

Burghausen - An zehn Standorten wurden kürzlich von Mitarbeitern des Burghauser Bauhofs sogenannte Pfandringe angebracht. Das sind Befestigungen für öffentliche Mülleimer, die zum Abstellen und Wiedereinsammeln von Pfandflaschen oder –dosen dienen.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Das System ist so simpel, wie die Idee, die dahintersteckt: Ein Metallring an öffentlichen Abfalleimern soll Bedürftigen das Wühlen im Müll ersparen und gleichzeitig die Zahl der PET-Flaschen oder Pfanddosen, die als Restmüll verbrannt werden, reduzieren.

 

Pfandringe gibt es mittlerweile schon in über 20 Städten, zum Beispiel in Hannover, Köln, Bochum oder in Regensburg – und jetzt auch in Burghausen. Auf die Idee einer Rathausmitarbeiterin hin ließ Erster Bürgermeister Hans Steindl eine Testphase mit zehn Pfandringen starten, die an „markanten Stellen im Kernstadtbereich“ angebracht wurden. Es sind Örtlichkeiten, an denen vermehrt Flaschen und Dosen anfallen, also im Stadtpark, am Wöhrsee, am Bahnhofplatz und am Rastplatz an der Berchtesgadener Straße sowie an der B20 in Richtung Raitenhaslach. 

Nach einem Jahr wird die Stadt Bilanz ziehen und schauen, ob sich das System bewährt hat.

Pressemeldung der Stadt Burghausen

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