Pressemeldung der Stadt Burghausen

Die städtischen Museen öffnen am 28. Mai

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Innenhof des Stadtmuseum.

Burghausen. Die städtischen Museen auf der längsten Burg der Welt in Burghausen öffnen analog der geltenden rechtlichen Bestimmungen des Freistaates Bayern zur Corona-Pandemie ab 28. Mai 2020 wieder.

Die Pressemeldung im Wortlaut:


Sowohl für das Haus der Fotografie am Eingang der Burg, wo sich auch die Außenstelle der Burghauser Touristik befindet, als auch für das Burghauser Stadtmuseum in der Hauptburg gilt: „Alle Besucher müssen während des Aufenthalts in den Museen einen Mund-Nase-Schutz tragen“, betonen Eva Gilch (Leiterin Stadtmuseum) und Ines Auerbach (Leiterin Haus der Fotografie). Ansonsten wurden in den Häusern entsprechend Hygienekonzepte entwickelt und hierbei den aktuellen Bestimmungen des Bayerischen Gesundheitsministeriums Rechnung getragen. 

Im Stadtmuseum hat man bei der Neugestaltung vor allem auf Mitmachstationen Wert gelegt, um Geschichte aktiv zu erleben. Einige sind entsprechend der aktuellen Verordnungen jedoch gesperrt, daher gilt ein reduzierter Eintrittspreis im Stadtmuseum. „Leider ließ es sich aufgrund der Fülle der Mitmachstationen nicht vermeiden, auch die Abteilung Leben auf der Burg im Mittelalter befristet zu schließen“, erklärt Eva Gilch. Dennoch erwarte die Besucher des Stadtmuseums Information, Spaß und immer noch ausreichend Interaktion auf 1.000 Quadratmetern in den Ausstellungen Burghauser Kunst sowie zur Stadtgeschichte. Die Besucherzahl im Stadtmuseum ist aufgrund der geltenden Auflagen auf 51 beschränkt. 


Das Haus der Fotografie zeigt aktuell die Sonderausstellung: Barbara Gass: Herbert Achternbusch. Fotografien aus 30 Jahren. Das Haus der Fotografie lädt ab 28. Mai alle Fotografie-Interessierte und Herbert Achternbusch- Kenner oder –Entdecker ein, das Museum und die aktuelle Sonderausstellung zu besuchen. Nur einen Tag konnte sich bislang die Ausstellung “Barbara Gass – Herbert Achternbusch. Fotografien aus 30 Jahren” präsentieren. Umso schöner ist es, dass nun die SW-Fotografien von Barbara Gass bis 12. Juli zu sehen sind. Die Besucherzahl im Haus der Fotografie ist auf 22 beschränkt. 

Die Fotografin und Autorin Barbara Gass aus München hat über 30 Jahre den Schriftsteller, Filmemacher und Maler Herbert Achternbusch mit ihrer Kamera begleitet. Als Schauspielerin in Filmen von Achternbusch und Setfotografin war sie bei vielen Dreharbeiten mit dabei. Dort entstanden feinsinnige, lyrische und groteske Fotografien von Achternbusch, die den provokanten Künstler als sensible Persönlichkeit zeigen und zugleich sein avantgardistisches Filmschaffen auf eindrucksvolle Weise dokumentieren. 

„Wir alle freuen uns auf die Besucher“, unterstreichen Eva Gilch und Ines Auerbach auch im Namen der Mitarbeiter der Museen nach den langen Wochen der Schließung durch die Corona-Pandemie.

Öffnungszeiten: 

Stadtmuseum (Hauptburg) täglich 9 bis 18 Uhr, reduzierter Eintrittspreis 4 Euro / Erwachsener 

Haus der Fotografie / Tourist-Info Di bis So/Feiertag 10 bis 18 Uhr, regulärer Eintrittspreis 2 Euro / Erwachsener

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