Lesefutter für alle

Stadtrat Strachowsky bringt Bücher-Tauschbörse ins Rollen

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
So sieht die Bücher-Tauschbörse aus, davor (v.l.n.r.) Tamra Bandtlow (FSJlerin in der Stadtbibliothek), Christin Moll (Leiterin Stadtbibliothek), Stadtrat Hartmut Strachowsky und Heidi Kammhuber (Leiterin Bürgerhaus).

Burghausen - Das Burghauser Bürgerhaus, „Herz der Neustadt“ wie der Slogan zum 20- Jährigen Jubiläum dieses Jahr lautet, kann mit einer weiteren Attraktion aufwarten.

Gleich neben dem Kindernest wurden schöne Bücherregale für das sogenannte „Bookcrossing“ aufgestellt. Das bedeutet, dass interessierte Besucher Literatur entnehmen können, aber auch einzelne Bücher hineinstellen können. „Sozusageneine Art Tauschhandel“, erklärt Christin Moll, Leiterin der Burghauser Stadtbibliothek. Der Vorstoß für das Projekt kommt von Stadtrat Hartmut Strachowsky: „Ich wurde vereinzelt auf eine solche Möglichkeit angesprochen und freue mich natürlich, dass das Projekt jetzt umgesetzt wurde.“ 

Was gefällt, darf mit nach Hause

Vor allem Heidi Kammhuber vom Bürgerhaus sieht die Bücher-Tauschbörse aber auch kritisch: „Wir möchten auf keinen Fall, dass Bücher, die keine Abnehmer mehr finden, bei uns abgeladen werden. Außerdem werden nur einzelne Bücher akzeptiert und keine Bücherberge.“ Es sei so gedacht, dass etwa Bürger, die im Stadtpark verweilen, sich ein Buch kostenlos mitnehmen können und bei Gefallen dürfen sie es auch behalten

Der Bestand in den neuen Bücherregalen wird von der Stadtbibliothek gepflegt. „Wenn das Projekt von allen ehrlich angenommen wird, dann bieten wir die Möglichkeit, dass auch Bücher gebracht werden können, ansonsten müssen wir dies wieder stoppen“, stellen die Beteiligten klar fest. Dann würde allein die Stadtbibliothek die Bücherregale aus ihrem Bestand bestücken

Leseneugier der Kinder wird ebenfalls beflügelt

Angeboten werden alle Formen der Literatur von Belletristik über Krimi bis zum Kinderbuch. „Das freut mich außerordentlich, weil sich das Bookcrossing-Projekt direkt neben dem Kindernest im Souterrain befindet und sich die Kinder genauso bedienen dürfen“, sagt Heidi Kammhuber.

Pressemitteilung Stadt Burghausen

Zurück zur Übersicht: Stadt Burghausen

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser