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Reanimation erfolglos

Schlittenfahrer verunglückt tödlich an der Kampenwand

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An Weihnachten blühen Zweige

Burghauser Stadtgärtner bringen Barbarazweige zu den Senioren 

Übergabe Barbarazweige Daniel Schmidt an Anita Danner bei der AWO.
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Übergabe der Barbarazweige durch Daniel Schmidt an Anita Danner bei der AWO.

Burghausen - Bereits im vergangenen Jahr haben die Stadtgärtner die Burghauser Senioreneinrichtungen Anfang Dezember mit Barbarazweigen überrascht. Sehr dankbar nahmen auch heuer die Einrichtungen AWO Seniorenzentrum, Heilig-Geist-Spital, Zess und Curamus Tagespflege das Angebot der Stadt an. 

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Meist wurden die Barbarazweige kontaktlos einfach vor die Eingangstüre gestellt, aber bei der AWO nahm sie Anita Danner sehr gerne persönlich entgegen. Daniel Schmidt von den Stadtgärtnern war der Überbringer der Zweige, die Glück fürs neue Jahr bringen sollen.

Zuvor haben die Gärtner diverse Obstbäume beschnitten: Zwetschge, Kirsche, japanische Zierkirsche, Birne und Johannesbeere werden pünktlich zu Weihnachten in den Seniorenresidenzen erblühen und die Menschen erfreuen. „Einfach eine kleine Freude machen, die Tradition weiterleben lassen und mal gute Nachrichten hören“, das sei die Absicht, die dahintersteckt, erklärt Erster Bürgermeister Florian Schneider.

Stadtgärtner Daniel Schmidt stellt Zweige bei Zess kontaktlos vor die Eingangstüre ab.

Der Brauch geht auf eine Überlieferung von der Heiligen Barbara zurück, nach der sie auf dem Weg in das Gefängnis mit ihrem Gewand an einem Zweig hängenblieb. Sie stellte den abgebrochenen Zweig in ein Gefäß mit Wasser, und er blühte genau an dem Tag, an dem sie das Martyrium erlitt.

Nach regionalem Volksglauben bringt das Aufblühen der Barbarazweige Glück im kommenden Jahr. Teilweise ist es Brauch, dass die jungen Mädchen jedem einzelnen Zweig den Namen eines Verehrers zuweisen. Der Zweig, der zuerst blüht, soll auf den zukünftigen Bräutigam hinweisen. Barbarazweige waren aber auch Grundlage anderer Orakel, wie Ernteorakel, wo die Blütenanzahl die Erntegröße zeigte. Schriftlich nachgewiesen ist der Barbarabaum seit dem 13. Jahrhundert.

Eine Bauernregel besagt: „Knospen an St. Barbara, sind zum Christfest Blüten da.“

Pressemeldung der Stadt Burghausen/köx.

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