5000 Euro für die Suchtprävention

Stadt unterstützt den Verein "Die Brücke"

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Peer Arndt, Vorsitzender des Vereins "Die Brücke", weiß schon genau wie er das Spendengeld verwenden will, das ihm Bürgermeister Steindl überreicht.

Burghausen - Kurz vor Jahresende hat Erster Bürgermeister Hans Steindl dem Verein "Die Brücke" einen Scheck über 5000 Euro übergeben. Der Verein betreibt vor allem Prävention, hilft aber auch Suchtkranken direkt mit seinem Angebot.

„Hier wird wertvolle Arbeit geleistet, die wir gerne unterstützten und mehr in den Fokus rücken möchten“, sagt Bürgermeister Steindl bei der symbolischen Scheckübergabe an Dr. med. Peer Arndt, Vorsitzender von "Die Brücke – Suchtkrankenhilfe Burghausen e.V." mit Sitz am Berliner Platz. Jedes Jahr übergeben die Eigentümer des Burghauser Kauflandmarktes 5000 Euro der Stadt, die das Geld entsprechend an gemeinnützige Organisationen weitergibt. 

Erfolg von Prävention ist kaum messbar

Bereits vor 25 Jahren hat seine Frau Evelyn Steindl mitgeholfen, den Verein im Zentrum der Stadt zu gründen. Und das mit großem Erfolg, wie Peer Arndt versichert: „Prävention ist leider kaum messbar, aber ich denke, dass wir mit unserem Angebot auch für Kinder und Jugendliche breit aufgestellt sind.“ Dennoch sei der Zulauf ungebrochen hoch, was allerdings auch mit derimmer größeren Bekanntheit des Vereins zusammenhängen könnte, wie Arndt mutmaßt. 

Mit der Spende werde er vor allem die Öffentlichkeitsarbeit intensivieren, „um noch mehr Betroffene zu erreichen“, so Arndt. Ein Teil des Geldes werde auch in die Fachambulanz des Vereins fließen. Hier werde vor allem die medizinische Rehabilitation von Alkohol-, Medikamenten- und Drogenabhängigen geleistet, die als Ergänzung oder Alternative zur stationären Behandlung gesehen werden kann. 

Anerkennung für unersetzliche Arbeit

„Die Brücke ist auch als Erstanlaufstelle unersetzlich im Landkreis geworden“, unterstreicht Bürgermeister Steindl. Etwa 25 Mitarbeiter kümmern sich hauptamtlich um das breite Spektrum, das der Verein mittlerweile abdeckt. Dazu zählt auch das betreute Einzelwohnen, das seit März 2004 für chronisch Suchtkranke angeboten wird. Seit Gründung des Vereins übernimmt die Stadt Burghausen die Mietkosten. „Die Spende ist auch als Anerkennung für die geleistete Arbeit zu sehen, die mit Geld kaum aufzuwiegen ist“, sagt Hans Steindl.

Pressemitteilung Stadt Burghausen

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