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„Wichtige Investitionen für die Zukunft“

Stadt Burghausen setzt sich für die Digitalisierung von Schulen ein - und das schon vor Corona

Schulreferent Norbert Englisch und Erster Bürgermeister Florian Schneider mit mobilen Endgeräten vor der Hans-Kammerer-Schule, die seit 2018 in hundertfacher Ausführung für die Burghauser Schulen angeschafft wurden.jpg
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Schulreferent Norbert Englisch und Erster Bürgermeister Florian Schneider mit mobilen Endgeräten vor der Hans-Kammerer-Schule, die seit 2018 in hundertfacher Ausführung für die Burghauser Schulen angeschafft wurden.jpg

Seit einigen Jahren setzt die Stadt Burghausen auf die Digitalisierung der Schulen. Jetzt wurden weitere Schritte übernommen, um die Schulen, Kindergärten und Vereine vernetzter zu machen. Diese Projekte wurden teilweise auch vom bayerischen Staat finanziert.

Die Mitteilung der Stadt Burghausen im Wortlaut:

Burghausen - Seit 2018 hat die Stadt Burghausen allein in die IT-Ausstattung der drei Grundschulen und der Mittelschule 600.000 Euro investiert. Rechnet man die Glasfaser-Anschlüsse für die Schulen hinzu, kommt man auf einen Wert von 720.000 Euro. Die Medienkonzepte der einzelnen Schulen bildeten den Grundstein für die digitale Ausstattung. Die Klassenzimmer wurden schon fast durchweg mit geräuscharmen Hochleistungsbeamern, Dokumentenkameras und Apple-TV, teils nach Wunsch auch mit digitalen Tafeln ausgestattet.

Bis jetzt wurden 240 Notebooks und iPads für Lehrkräfte und Schüler gekauft. Dies hat sich während des Distanzunterrichts bewährt. Die Schüler konnten sich iPads ausleihen und den Lehrern standen neuwertige Notebooks zur Verfügung. In der Franz-Xaver-Gruber-Schule wurde auch ein Computerraum mit neuen Computern bestückt. Damit das digitale Lernen funktioniert, wurde ebenso in die Optimierung des WLAN-Netzes, in den Ausbau der Glasfaseranschlüsse und in die Netzwerkinfrastruktur der Schulen investiert.

Weitere Anschaffungen von Endgeräten werden folgen. Die Beschaffung der mobilen Endgeräte sowie der medialen Klassenzimmerausstattung erfolgte in Burghausen. „Wir kaufen nicht anonym im Netz, sondern soweit wie möglich bei den Firmen vor Ort“, erklärt Erster Bürgermeister Florian Schneider. Wegen der wirtschaftlichen Lage und der Corona-Pandemie sind in den nächsten Jahren bedeutend weniger Steuereinnahmen zu erwarten, weshalb die Stadt Burghausen mit ihren Abteilungen wo immer möglich den Rotstift angesetzt hat.

„Davon waren die Schulen immer ausgenommen. Wir setzen weiter auf die digitale Ausbildung der Schülerinnen und Schüler. Das sind wichtige Investitionen für die Zukunft. Dabei sollen die Schulen von der städtischen IT-Abteilung betreut werden. Wichtig ist mir auch, dass wir mit dem Vorantreiben der digitalen Ausstattung auch schon vor der Pandemie begonnen haben“, so das Stadtoberhaupt.

Auch Vereine werden digitalisiert

Auch die optimale Medienausstattung der Sport Kita des SV Wacker e.V. hat die Stadt im Jahr 2019 übernommen. „Hier wurde nicht gespart. Die Eltern können etwa im Eingangsbereich von Weitem schon den Speiseplan der Woche sehen, die Einrichtungsleitung ist mit moderner EDV-Ausstattung ausgestattet. Hier haben wir 35.000 Euro investiert“, sagt Erster Bürgermeister Florian Schneider.

„In den nächsten Jahren wird die Stadt darüber hinaus circa 14 Millionen für einen Anbau an der Hans-Kammerer-Schule sowie für die Modernisierung der Hans-Stethaimer-Schule ausgeben“, erklärt Schulreferent Norbert Englisch. Bei der Digitalisierung der Schulen und Kindergärten sei man auf einem sehr guten Weg, weil man die Prioritäten bereits vor der Pandemie richtig gesetzt habe. „Wichtig ist mir, dass wir bei dem Thema dranbleiben. Die Schulleiterinnen und Schulleiter in Burghausen wissen das auch und können sich immer mit konstruktiven Vorschlägen einbringen“, so Englisch.

Die IT-Ausstattung war zu einem Großteil förderfähig, so dass die Stadt zwar in Vorleistung gehen musste, aber aus verschiedenen Fördertöpfen Geld zurückbekam.

Hinweis: Alle Burghauser Grund- und Hauptschulen sind seit September 2020 mit Glasfaser-Anschluss ausgestattet. Dies wurde teilweise vom Freistaat gefördert, teilweise von der Stadt finanziert. Gesamtkosten Glasfaseranschlüsse Schulen: 120.346,76 Euro, davon wurden 80% (96.276 €) durch den Freistaat gefördert, eigenanteil Stadt: 24.070,76 € (20%). Die Glasfaservernetzung der Burghauser Grund- und Hauptschulen erfolgte durch einen Stadtratsbeschluss von November 2019 und ging damit der Pandemie um einiges voraus.

Pressemitteilung Stadt Burghausen

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