"Stadt hat schon sehr viel getan"

VDK spricht Stadt Burghausen Anerkennung aus

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VDK-Ortsvorsitzender Josef Maurer (links) und Eberhard Grünzinger (rechts) vom VDK Landesverband Bayern überreichen gemeinsam den Begehungsbericht „Weg mit den Barrieren“ an Ersten Bürgermeister Hans Steindl.

Burghausen - „Die Stadt Burghausen hat schon sehr viel getan und ist in vielen Bereichen vorbildhaft, was das Thema Barrierefreiheit anbelangt“, so eröffnete Eberhard Grünzinger vom VDK Bayern das Gespräch mit Bürgermeister Hans Steindl.

„Weg mit den Barrieren“ so lautet der Titel der Ausarbeitung, die schon in zahlreichen Städten Bayerns durch den VDK Landesverband, der sich der Themen Inklusion und Integration älterer und mobilitätsbeschränkter Menschen im Alltag angenommen hat, gemeinsam mit Betroffenen und Interessensvertretern vor Ort durchgeführt wurde.

„Wir wollen nicht anzeigen und auch keine Arbeitsaufträge erteilen, sondern lediglich aus Sicht der Betroffenen Anregungen und Empfehlungen für Erleichterungen im täglichen Leben geben und dazu auch eine Priorisierung aussprechen, wobei vieles in Burghausen schon sehr gut gelöst ist“, so der für Ehrenamt und sozial Praxis zuständige Abteilungsleiter des Sozialverbandes weiter.

In einzelnen Fällen kann nicht sofort reagiert werden

„Wir sind dankbar für diese Unterstützung und das Engagement des VDK und werden den Bericht sehr genau durcharbeiten und dort wo es möglich ist auch innerhalb kurzer Zeit Abhilfe schaffen oder Verbesserungen vornehmen“, erklärte Erster Bürgermeister Hans Steindl, bat aber auch gleich um Verständnis, dass „…in einzelnen Fällen nicht sofort reagiert werden kann, da es durchaus größere Zusammenhänge gibt, wie etwa beim Thema der Oberflächengestaltung am Stadtplatz, da hier ein Gesamtkonzept erforderlich ist, oder aber dort, wo die Stadt aufgrund der Eigentumsverhältnisse nicht unmittelbar tätig werden kann.“

VDK hofft auf weitere derart engagierte Kommunen

Das Stadtoberhaupt führte dazu als prominente Beispiele die barrierefreie Wegeführung auf der Burghauser Burg oder den Zugang zur Aula im Kurfürst-Maximilian-Gymnasium an und betonte, dass hier der Freistaat Bayern bzw. der Landkreis gefordert sind, in ihren eigenen Liegenschaften mit gutem Beispiel voran zu gehen. Die Stadt hat hier schon mehrfach auf eine zeitnahe Lösung gedrängt und auch ihre finanzielle Unterstützung zugesagt, obwohl dies eigentlich nicht in ihren Aufgabenbereich fällt.

Die Vertreter des VDK stimmten dieser Forderung aus ihren zahlreichen Erfahrungen zu und brachten ihre Hoffnung zum Ausdruck, dass man auch in Zukunft auf viele ähnlich offene Ohren in engagierten Kommunen wie Burghausen treffe, um den gemeinsamen Alltag aller Bewohnerinnen und Bewohner aber auch der zahlreichen Besucherinnen und Besucher noch ein Stück einfacher zu gestalten.

Pressemitteilung Stadt Burghausen

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