Keine 100% Perfektion im Stadtsaal in Burghausen

Hans Steindl: "Das soll mein Nachfolger machen!"

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Keine 100% Perfektion im Stadtsaal in Burghausen. Hans Steindl: "Das soll mein Nachfolger machen!"
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Burghausen - Auf der Sitzung des Stadtrates Burghausen im März kam das Thema Stadtsaal und seine Renovierung zur Sprache. Erster Bürgermeister Hans Steindl informierte das Gremium und blockte bei einer Frage kategorisch ab. 

Der Stadtsaal in Burghausen: 

  • ehrwürdiges Gemäuer, 
  • lange Tradition, 
  • viele großartige Veranstaltungen. 

Vom Schauspiel über die verschiedensten Konzerte bis hin zum ROMO, demRosenmontagsball – Diese Location ist gefragt, bei Veranstaltern wie natürlich auch bei den Besuchern. Nach der viel gelobten Renovierung im vergangenen Jahr und der offenbar tollen neuen App für Menschen mit Gehörschäden kam auf der jüngsten Sitzung des Stadtrates heraus: Es gibt noch viel mehr zu tun, um den Stadtsaal in Burghausen für die nächsten Jahre als Veranstaltungsort attraktiv zu halten.

Aus dem Archiv:

Stadtsaal Burghausen: Bilder vom Umbau

Problem Geruchsbelästigung

Mit dem Antrag von Franz Kammhuber (SPD), ob man denn nicht etwas gegen die, in seinen Augen bestehende, Geruchsbelästigung bei bewirteten Veranstaltungen machen kann, ging es los. Erster Bürgermeister Hans Steindl (SPD) entgegnete, dass das wohl zum Konzept einer bewirteten Veranstaltung gehöre, dass es nach Essen riecht. Er selbst habe sich beim jüngsten Valentinsball in diesem Punkt nicht belästigt gefühlt und das Essen habe gut geschmeckt.

Problem Akustik

Hans Steindl brachte daraufhin das Problem mit der Akustik vor dem versammelten Gremium zur Sprache. Da ist von Nachhallzeiten die Rede, die offenbar zu groß sind und davon, dass sich der Nachhall anscheinend ab circa kurz vor der Mitte des Stadtsaales nach hinten überlagert. Akustik-Spezialisten hätten den Saal daraufhin untersucht und seien zu diesem Ergebnis gekommen, so Steindl.

Ein Problem, das er auf der Agenda habe. „Da muss etwas getan werden“, sagte Steindl. Eine sehr günstige Variante für ein angemessenes akustisches Erlebnis seien sogenannte akustische Vorhänge, die an der Fensterfront des Stadtsaals (in Richtung Salzach) angebracht werden müssten. Weiter gebe es die Möglichkeit, die Wand am hinteren Ende des Saales, die parallel zum Bühnenrand verläuft, für eine bessere Akustik anzupassen.

Problem Lüftungsgeräusche

Norbert Stadler (SPD) brachte im weiteren Verlauf das Problem mit den offenbar sehr deutlich vernehmbaren Geräuschen der Lüftungsanlage hervor. Auch hier bestehe Handlungsbedarf. In diesem Punkt von Seiten der Stadt tätig zu werden, lehnte der Erste Bürgermeister allerdings kategorisch ab. „Das soll mein Nachfolger machen“, sagte Steindl mit dem Verweis auf das gängige Procedere bei Veranstaltungen im Stadtsaal in Punkto Lüftungsanlage (sie werde während der Veranstaltungen wegen der besseren Akustik abgeschaltet) wie auch auf die enormen Kosten, die so ein Vorhaben verschlingen werde.

Der Stadtsaal in Burghausen werde immer ein ganz besonderer Veranstaltungsort sein, sowohl für die Veranstalter und in ganz besonderem Maße für die Besucher. Aufgrund des historischen Baus, in den er integriert ist, werde es hier nie 100%ige technische Perfektion geben können.

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