Beeindruckendes Panoramabild im Bürgerhaus zu sehen

Weltlängste Burg auf Sechs-Meter-Foto gebannt

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Auch dieses Foto war nicht einfach zu knipsen: Ein sechs Meter langes Bild mit Fotograf Reinhard Koller (v.l.), Leiter der Fotogruppe Friedolfing Johann Schild, Leiterin des Burghauser Bürgerhauses Heidi Kammhuber und Geschäftsführerin der Burghauser Touristik Sigrid Resch ist ebenfalls eine Herausforderung.

Burghausen - Der Tittmoninger Fotograf Reinhard Koller hat die berühmte Burghausener Burg im Maßstab 1 : 175 fotografisch festgehalten. Und das war gar nicht so einfach.

Für die Ausstellung der Fotogruppe Fridolfing, der Reinhard Koller seit den 1980er Jahren angehört, sollte ein ganz besonderes Bild entstehen. „Ein beeindruckendes Panoramabild habe ich mir als Herausforderung vorgenommen“, erklärt Koller. Herausgekommen ist ein gestochen scharfes, sechs Meter langes Bild von der Burghauser Burg und Österreich im Hintergrund. Es sitzen Gäste im Pfistergartl, es schaut jemand aus einem Turmfenster und irgendwo tollt eine Gruppe Buben herum. So genau kann der Betrachter alle Details auf Kollers extralangem Bild erkennen, bis hin zu den Dachschindeln eines Bauernhofes in einigen Kilometern Entfernung. 

Vielleicht findet sich ein Käufer?

Der Tittmoninger positionierte sich im Mai 2016 am Aussichtspunkt an der B20 mit seinem Stativ und einer Canon 6D sowie einem 300 mm Teleobjektiv von Canon. „Es ist das längste Bild, das ich je gemacht habe“, sagt der Fotograf. Zusammen mit Fotogruppenleiter Johann Schild hat er es mit dem Anhänger nach Burghausen transportiert.Bis 23. Dezember 2016 ist das Panoramabild im Bürgerhaus zu sehen. „Wir freuen uns über die tolle Präsentationsmöglichkeit in Burghausen und hoffen, dass durch den Eisplatz und die tägliche Musik am Weihnachtsbaum viele Menschen das Bild sehen“, so Koller. 

Das Bild wurde auf einer Alu-Dibond-Platte aufgeklebt und kann auch aufgehängt werden. Im Bürgerhaus steht es stabil auf Metallfüßen. Nach der Ausstellung in Burghausen wandert es zurück in Kollers Stadel in Tittmoning, denn im Wohnhaus gibt es keinen passenden Raum, um das sechs Meter lange Foto zu lagern. „Außer es kauft eine Firma oder Bank in Burghausen, das wäre natürlich auch eine Idee“, sagt Koller, der das Bild auf diese Weise gerne für immer der Öffentlichkeit zugänglich machen möchte. Auch Sigrid Resch, Geschäftsführerin der Burghauser Touristik, findet das eine großartige Idee: „Es würde mich freuen, wenn das Bild einen besonderen Platz bekäme, wo es von vielen Menschen gesehen wird“, so Resch. 

Wie wär's mit einem Winterbild?

Insgesamt 15 Einzelbilder waren nötig, um die gesamte Burg mit 1.051 Metern abzulichten. Im Maßstab 1 : 175 ergibt das sechs Meter. „Es ist gar nicht leicht, die ganze Burg zu fotografieren, weil sie ja eine Kurve macht und als Fotograf sollte man einen mittigen Standort haben“, erklärt Reinhard Koller. Für den Fall, dass der perfekte Standort zu bewachsen ist, hat Johann Schild die Lösung. Er hat ein altes Feuerwehrauto mit einer 24 Meter ausfahrbaren Treppe gekauft, um der Fotoleidenschaft fast grenzenlos nachzugehen. Sigrid Resch hat die Gelegenheit genutzt und sofort ein Winterbild – fotografiert von der österreichischen Seite - angeregt. 

Kleiner Tipp: Von heute an bis zum 23. Dezember gibt es täglich von 16 bis 17 Uhr die Musik am Weihnachtsbaum im Bürgerhaus. Perfekt für eine kurze Verschnaufpause im Vorweihnachtstrubel und zur Besichtigung des Bildes.

Pressemitteilung Stadt Burghausen

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