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Kosten im zweistelligen Millionenbereich

Spatenstich für Erweiterungsbau der Hans-Kammerer-Schule in Burghausen

So soll die Erweiterung der Hans-Kammerer-Schule realisiert werden. Diese Animation zeigt den Eingang von Süden aus.
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Die Erweiterung der Hans-Kammerer-Schule in Burghausen.

Am Dienstag (19. April) wurde der Spatenstich für den Erweiterungsbau der Hans-Kammer-Grundschule in Burghausen gesetzt. Dieser soll laut Stadtratsbeschluss um ein zusätzliches Stockwerk aufgestockt werden, auch die Kosten für das Millionen-Projekt werden steigen.

Burghausen – Bei bestem Wetter konnte am Dienstag, den 19. April in Burghausen der Spatenstich für den Erweiterungsbau der Hans-Kammerer-Schule gesetzt werden. Mit dem Beschluss des Stadtrats am 6. April steht nun auch der Aufstockung des Neubaus nichts mehr im Wege. Noch während der Planungsarbeiten, stiegen an der Grundschule bereits die Schülerzahlen. Bei einer Bedarfsermittlung vom November 2021 habe die Schule 247 Kinder beherbergt, doch die Zahlen seien bereits überholt. Es sei davon auszugehen, dass der Erweiterungsbau bei seiner Fertigstellung voll belegt sein werde, hieß es bei Sitzung, weshalb die Verwaltung eine Aufstockung vorschlug.

13 Schüler seien bereits seit November bereits dazu gekommen. Für das Schuljahr 2025/26 sollen es insgesamt 307 Schüler werden, wobei die Kinder aus den neuen Baugebieten noch nicht mit eingerechnet wurden. So sollen von der Wohnanlage an der Burgkirchner Straße und der entstehenden Anlage an der Ecke Piracher Straße/Anton-Riemerschmid-Straße künftig bis zu 30 weitere Kinder die Schule besuchen. Schon in der Planungsphase habe man mögliche Aufstockungen in der Tragwerksplanung berücksichtigt. Weil diese nun ohnehin in den nächsten Jahren nötig werde und durch eine sofortige Umsetzung Geld und Zeit eingespart werden könne, wurde die Erweiterung der Bauweise von ‚E+3‘ auf ‚E+4‘ unterbreitet.

Aufstockung um ein Stockwerk

„Die finanzielle Situation der Stadt lässt dies zu“, so der zweite Bürgermeister Norbert Stranzinger von der CSU. „Es ist nicht davon auszugehen, dass die Baupreise in absehbarer Zeit wieder sinken werden.“ Stefan Angstl (Grüne), dritter Bürgermeister der Stadt, begrüßte den Vorschlag. Er erinnerte aber auch an die nötige Planung erweiterter Sportmöglichkeiten. Stadtrat Norbert Englisch (SPD), selbst ehemaliger Schulleiter, zeigte sich sehr erfreut: „Bei den aktuellen Zahlen sind die ukrainischen Kinder noch nicht einmal mit eingerechnet. Und man darf nicht vergessen, dass die Schulen immer mehr für die Betreuung von Kindern beansprucht werden.“ Englisch betonte, dass ab dem Jahr 2026 ein Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung bestehe. Aktuell würden nachmittags 100 Kinder an der Schule betreut. Eltern müssten allerdings gebeten werden, die Inanspruchnahme der Betreuung wegen der geringen Platzkapazität auf zwei Nachmittage zu beschränken. Stadtrat Englisch sagte, er ginge davon aus, dass sich ab 2024 die nötigen Betreuungsplätze verdoppeln würden.

Bezüglich der Kostenfrage gab Bürgermeister Florian Schneider an, dass der Landkreis seine Beteiligung am Bau um eine halbe Million erhöht habe. Diese liege nun bei 2,5 Millionen Euro. Die Kostenberechnung für den Erweiterungsbau lag bisher bei rund 9,9 Millionen Euro. Sie musste zwischenzeitlich wegen Preissteigerungen auf rund 11 Millionen Euro angehoben werden. Die Erweiterung auf die Bauweise E+4 ergebe eine Kostenberechnung von rund 13,5 Millionen Euro.

Bezugsfertig im April 2024

Im April 2024 soll das zusätzliche Stockwerk auf der Hans-Kammerer-Schule bezogen werden können. Auch die Pestalozzischule kann dann in die Neustadt umziehen. Sie ist bisher in der Hans-Stethaimer-Schule in der Altstadt untergebracht, wo ebenfalls Sanierungsarbeiten anstehen. Diese werden laut Bürgermeister Florian Schneider ganz normal weiter geplant, der Baubeginn müsse aber erneut auf April 2024 verschoben werden. Auch an der Maria-Ward-Realschule, sowie Campus stehen Renovierungsarbeiten an. Florian Schneider: „Dann haben wir 50 Millionen Euro in Bildung investiert. Für eine kleine Stadt wie Burghausen ist das nicht wenig.“

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