Voll im Zeitplan

Sanierung der Jugendherberge geht voran

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Die Leiterin der Burghauser Jugendherberge Ulrike Abeln, Bauleiter Norbert Stadler, Bauunternehmer Christian Drechsel und Bürgermeister Hans Steindl (v.l.n.r.) auf dem Dach der Jugendherberge.

Burghausen - Seit Anfang Oktober vergangenen Jahres wird die Burghauser Jugendherberge für vier Millionen Euro umgebaut und kernsaniert. In knapp einem Jahr sollen dort wieder Gäste wohnen.

Im neuen Holzaufbau finden barrierefreie Familienzimmer Platz.

Ulrike Abeln, die Leiterin der Jugendherberge, plant bereits die Belegungen für 2018. „Erste Buchungen sind schon angenommen. Das Haus wird wunderschön und topmodern“, sagt Abeln voller Vorfreude. Aus 139 Betten in 54 Zimmern mit Stockwerksduschen und Waschräumen werden hochmoderne 141 Betten in 36 Zimmern mit eigenen Bädern. Es wird eigene Zimmer für Begleitpersonen wie Lehrkräfte oder Sporttrainer geben und barrierefreie Familienzimmer. Letztere und ein Seminarraum entstehen im Holzaufbau, der jetzt montiert wurde. 

Das Geld bleib in der Region

Die Investitionssumme beträgt 4 Millionen Euro, davon trägt das Jugendherbergswerk rund eine Million Euro, 500.000 Euro kommen vom Land Bayern, die restlichen 2,5 Millionen Euro zahlt die Stadt Burghausen. Der Stadtratsbeschluss hierzu war einstimmig.

Für die Sanierung werdenausschließlich Firmen aus dem Landkreis Altötting beschäftigt mit einer Ausnahme: „Eine Baufirma kommt aus Tittmoning“, sagt Bauleieter Norbert Wagner. Ansonsten liege man voll im Zeitrahmen, auch wenn wetterbedingt im Winter gewisse Maßnahmen verschoben werden mussten. „Dann haben wir einfach andere Arbeiten im Innenbereich vorgezogen“, so Wagner. 

Es wird etwas teurer als geplant

Durch die neue Zimmeraufteilung sind die Leitungsstränge für Wasser und Entwässerung, Lüftung und Heizung neu zu verlegen. Im Dachgeschoss wurde die circa 30 Jahre alte „untaugliche Dämmung“ freigelegt. „Hier gab es die ein oder andere Überraschung, aber das ist einfach so bei einem alten Gebäude, das mehrfach umgebaut wurde“, erklärt Wagner. Deswegen sei auch mit einer moderaten Kostenerhöhung zu rechnen. Im Haupthaus sind derzeit die Installateure bei der Arbeit. In einem Monat werden die Maurer die Öffnungen und Schlitze wieder schließen.

Ein neues Outfit und neue Konzepte sollen Gäste anziehen

Das Dachfenster im Familienzimmer bietet einen reizvollen Blick auf die Burg.

Die Innenarchitekten werden die unmittelbare Umgebung und Burghausens Historie in die Raumgestaltung einbinden. „Der Naturraum Salzach, die Kulturvielfalt, die Burg, das große Sportangebot, wird sich im Inneren der Jugendherberge wiederfinden“, sagt der Erste Bürgermeister Hans Steindl. Es soll ein sehr modernes Haus im einstigen Kapuzinerkloster aus dem 18. Jahrhundert entstehen. 

Die früheren Bewohner, die Kapuziner Mönche, waren vor dem Umbau schon zu Besuch und werden sicher auch die neuen Räume kennenlernen, denn Ulrike Abeln plant schon diverse Veranstaltungen bis hin zur Silvesterparty: „Wir werden das ganze Jahr durchgehend geöffnet haben. Da sind neue Konzepte gefragt“, erklärt die Hotelfachfrau voller Vorfreude auf die Wiedereröffnung.

Pressemitteilung Stadt Burghausen

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