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„Mir geht’s um die Umwelt und die Sicherheit der Kinder“

„Riesenkippe“ soll für Aufmerksamkeit sorgen - Start des Projekts „Burghausen kippenfrei“

Eine „Riesenkippe“ soll in Burghausen Aufmerksamkeit für ein Projekt schaffen.
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Eine „Riesenkippe“ soll in Burghausen Aufmerksamkeit für ein Projekt schaffen.

Sozialreferentin und Stadträtin Sabine Bachmeier hat vor etwa einem Jahr ein Team aus Mitarbeitern bei den Bädern, engagierten Burghauser Bürgern, Jugendbeauftragtem Magnus Stummvoll, FÖJlerinnen, Sarah Freudlsperger vom Umweltamt, Grafiker Kai Sarnes und zeitweise auch der städtischen Öffentlichkeitsarbeit um sich gesammelt, um dem Kippenmüll in Burghausen entgegen zu wirken.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Burghausen - „Es ist mir immer mehr aufgefallen und auch diverse Müllsammelaktionen haben es gezeigt, es liegen viel zu viele Zigarettenstummel auf dem Boden und vergiften die Erde. Unser Ziel ist es, nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern durch Fakten und Informationen aufzuklären“, sagt Sabine Bachmeier.

Rauchen soll nicht verurteilt werden

Es gehe eben nicht darum, das Rauchen selbst zu verurteilen. Das müsse jeder für sich rechtfertigen. „Mir geht’s um die Umwelt und die Sicherheit der Kinder, wenn beispielsweise Kippenstummel an Spielplätzen oder öffentlichen Orten achtlos auf den Boden geworfen werden“, sagt Bachmeier. Am Samstag (14. Mai) nun ist nach einem Jahr Vorbereitung die Auftaktveranstaltung dafür am Wöhrsee mit Riesenkippe. Gebaut von Kulissenbauer Oliver J. Hiefinger wird sie entsprechend unübersehbar Aufmerksamkeit erregen. Das Team um Sabine Bachmeier wird ab 14 Uhr nebst Kippe vor Ort sein.

„Wir verteilen Taschenaschenbecher, die aus Kippenmüll upgecycelt sind. Wir tun das am Wöhrsee, weil leider sehr viele Kippen im schönen Wöhrseebad im Boden ausgedrückt werden. Das Bäderpersonal sammelt allabendlich hunderte Kippenstummel ein, damit am nächsten Tag wieder auf einer sauberen Wiese die Decke ausgebreitet werden kann“, weiß Sabine Bachmeier.

„Riesenkippe“ soll für Aufmerksamkeit sorgen

Außerdem werden mittels einer Glasröhre Kippenstummel gesammelt. Die Riesenkippe ist eine Spezialanfertigung und wird wandern. Mehrmals im Jahr soll sie an einem anderen Ort in der Stadt für Aufmerksamkeit und Aufklärung sorgen. Die Aktion „Burghausen kippenfrei“ wird noch durch einige Aktionen auf sich aufmerksam machen. So sei auch geplant mal in Schulen zu gehen. „Man kann die Riesenkippe auch ausleihen, falls umliegende Städte oder Gemeinden hier eine Aktion machen möchten“, so Bachmeier.

„Mir ist wichtig zu unterstreichen, dass wir kein Müllproblem in Burghausen haben, sondern sich hier ein kleines sehr engagiertes Team gefunden hat, die zu Recht dafür sind, dass Zigarettenkippen ordentlich entsorgt werden. Schließlich vergiftet eine einzige Kippe 40 Liter Grundwasser. Das muss nicht sein. Ich bedanke mich für den Einsatz des Teams und hoffe, dass die Raucher die Aktion gut annehmen und v.a. ihre Taschenaschenbecher benutzen, statt Kippenstummel achtlos wegzuschnippen“, sagt Erster Bürgermeister Florian Schneider. In Süßwasser dauert der Zerfall von Zigarettenstummeln bis zu 15 Jahre, im Meer bis zu 400 Jahre, weil der Kunststofffilter aus Celluloseacetat nicht zersetzt werden kann.

Pressemeldung Stadt Burghausen

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