„Instrument der Verkehrserziehung“

Ordnungsamt der Stadt Burghausen zu den Blitzern mit Ansage

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
„Instrument der Verkehrserziehung“: Ordnungsamt der Stadt Burghausen zu den Blitzern mit Ansage
  • schließen

Burghausen - Mit 1. Februar hat die Stadt Burghausen die Kontrolle des nicht stehenden Verkehrs auf unbefristete Zeit ausgeweitet und das mit vorheriger Ansage. innsalzach24.de hat das Ordnungsamt um ein erstes Feedback gebeten.

Da hatte die Stadt Burghausen doch tatsächlich per Facebook einen Abend zuvor angekündigt, dass ab dem 1. Februar um 30% mehr scharf geschossen wird in punkto Raser im Stadtgebiet. Was es gebracht hat und wie die Verantwortlichen zum im Raum stehenden Vorwurf der Abzocke (Stichwort „an den Einfallsstraßen“) stehen, wollte innsalzach24.de unter anderem wissen. 

Hier ist die Antwort des zuständigen Ordnungsamtes:

Der Zweckverband (Kommunale Verkehrsüberwachung Südostbayern mit Sitz in Töging) ist in Burghausen derzeit mit einem monatlichen Messaufwand von 35 Stunden monatlich verteilt auf alle Wochentage im Einsatz. Es werden im Stadtgebiet 46 Messstellen betreiben. Beinhaltet sind alle Sachverhalte wie Kindergärten, Schulwegsicherheit, Unfallschwerpunkte und Lärmschutz.

Die Stadt Burghausen betreibt die Überwachung des ruhenden Verkehrs seit mehr als 23 Jahren in eigener Zuständigkeit. Generell verfolgt die Stadt Burghausen ihre Verkehrspolitik offen gegenüber dem Bürger – daher werden solche Verstärkungen im Überwachungsaufwand selbstverständlich publiziert. Den Vorwurf der Abzocke können wir definitv von uns weisen – es gelten Geschwindigkeitsregeln entsprechend StVO. Diese werden überwacht. Es bezahlt nur derjenige, der entsprechende Regelungen nicht einhält.

Wie die Stadt Burghausen den Ansatz für die Planung der Messstunden sieht, können Sie bereits der Reihenfolge der Sachverhalte am Anfang des Textes entnehmen. Die Konzentration auf diese Sachverhalte schließt in sich auch den Vorwurf der „Abzocke“ aus

Innerorts stellen wir – außer auf den Durchgangsachsen und dort zu bestimmten Zeiten – generell eine relativ niedrige Verstoßquote fest. Hier gewichten wir aber auch unterschiedlich: Viele „kleine“ Verstöße stellen für uns noch nicht den Beweis für Raserei fest. Die wirklich deutlichen Geschwindigkeitsverstöße sind da, stellen aber in der Gesamtzahl einen verschwindenden Anteil dar.

Geschwindigkeitsüberwachung stellt wie die Überwachung des ruhenden Verkehrs ein Instrument der Verkehrserziehung dar, ohne dieses bei den heutigen Verkehrsdichten sicher andere Zustände herrschen würden.

Inwieweit beim Erziehungseffekt „der Plan aufgeht“, ist noch verfrüht und kann noch nicht beurteilt werden.

Fazit:

Die Nummer mit den vorher angekündigten, vermehrten Geschwindikeitskontrollen hin oder her - Gegenseitige Rücksichtnahme und vorausschauendes Fahren sollten wohl unbestritten auf Nummer 1 aller Verkehrsteilnehmer stehen und zu oberst stehen immer die, die das schwerere Fahrzeug lenken.

Statement des Ordnungsamtes der Stadt Burghausen/rw

Zurück zur Übersicht: Stadt Burghausen

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser