Punktlandung bei allen BuWoG-Projekten

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Meilenstein Stadtpark: 26 Wohnungen wurden zum 1. Oktober bezugsfertig im Neubau der BuWoG in der Friedrich-Ebert-Straße 9 bis 11. BuWoG-Geschäftsführer Markus Huber sieht für zwei weitere Gebäude im Stadtpark-Areal entweder hohen Sanierungsbedarf oder Neubauten, wie hier zum Beispiel das ältere BuWoG-Bestandsgebäude am rechten Bildrand.

Burghausen - Erfolg für die Burghauser Wohnbau GmbH: Alle Meilensteine wurden pünktlich erreicht. 2014 wurden fast acht Millionen Euro in Neubauten und Modernisierungen investiert.

Auch 2015 wieder neue Projekte im Wohnungs- und Gewerbebestand: BuWoG-Geschäftsführer Markus Huber.

Die Burghauser Wohnbau GmbH (BuWoG) zieht ein positives Fazit für ihre umfangreichen Aktivitäten in diesem Jahr: Fast acht Millionen Euro in Summe wurden von der 100-prozentigen Tochtergesellschaft der Stadt für Neubauten und für Bestands-Modernisierungen plangemäß aufgewendet. Auch 2015 sind die Weichen für neue Projekte im Wohnungs- und Gewerbebestand sowie bei den eigenen oder verwalteten Tiefgaragen, Garagen und Stellplätzen gestellt.

„Bei allen für 2014 vorgesehenen Projekten haben wir eine Punktlandung erreicht“, freut sich BuWoG-Geschäftsführer Markus Huber. Der größte  Meilenstein war der Neubau von 26 Wohnungen im Gebäude Friedrich-Ebert-Straße 9 bis 11 im Stadtpark-Areal: Diese konnten pünktlich zum 1. Oktober bezogen werden und lagen laut Huber voll im geplanten Kostenrahmen von insgesamt 4,3 Milionen Euro. Alle Ein- bis Vierzimmer-Wohnungen mit insgesamt 49 Tiefgaragen- und 13 oberirdischen Stellplätzen konnten vermietet werden, jeweils zur Hälfte an neu nach Burghausen gezogene Mieter – „hauptsächlich Familien mit Kindern“ – sowie an vorherige Mieter der früheren Wacker-Pensionskassen-Wohnungen und an andere Burghauser. „Besonders gefreut hat es uns, dass hier die Baufolge im Stadtpark-Areal mit den Neubauten der BuWoG, sowie den privaten Bauträgern Aigner und Schultheiß eng abgestimmt wurde und es dadurch bei keinem zu irgendwelchen Klagen oder Verzögerungen gekommen ist“, betont Huber. Eine weitere Neubaumaßnahme der BuWoG in Höhe von 600.000 Euro wurde im Erbpachtbaugebiet St. Marien an der Piracher Straße umgesetzt: Hier komplettierten drei – mittlerweile bereits verkaufte - Neubauten den geplanten Reihenhaus-Fünfspänner.

Herausragend bei den Sanierungs- und Modernisierungsprojekten in 2014 sieht Markus Huber die Maßnahmen an den beiden ebenfalls am Stadtpark gelegenen BuWoG-Bestandsgebäuden in der Vollmarstraße 12 bis 14 und 16 bis 18 sowie in der Johannes-Hess-Straße 1. Bei ersteren wurden für eine runde 750.000 Euro unter anderem Außenaufzüge angebaut sowie Fassaden und elektrische Zuleitungen erneuert. In der Hess-Straße wurden Außenfassade und Balkone für rund 350.000 Euro erneuert. Auch in der Altstadt wurde „kräftig reingebuttert“, zum Beispiel 150.000 Euro in das von der Stadt übertragene „Utting“-Haus am Bichl.

Bilanzsumme von rund 50 Millionen Euro

„Insgesamt haben wir heuer für rund 150 unserer Mieter und Erbpacht-Nutzer rund sieben Millionen Euro in Neubauten oder Bestandsertüchtigungen investiert“, bilanziert der BuWoG-Geschäftsführer, „und haben außerdem für rund 800.000 Euro diverse Instandhaltungsarbeiten an unserem weiteren Bestand, wie zum Beispiel leer gewordenen und zu sanierenden Wohnungen oder für Maßnahmen in den Tiefgaragen der Alt- und Neustadt aufgewendet.“ In die Summe gehören der BuWoG an die 600 Wohnungen im ganzen Stadtgebiet, 30 Gewerbeeinheiten sowie 900 Tiefgaragen- und 76 Garagenplätze. Verwaltet werden zudem eine Gewerbeeinheit, 30 Garagen, 132 Tiefgaragen-Stellplätze und 207 oberirdische Stellplätze.

Hubers Ausblick für 2015 richtet sich neben den weiterhin laufenden Wohnraum-Modernisierungen auf zwei konkrete größere Vorhaben und ein zukunftsgerichtetes Projekt: Für die ebenfalls im Stadtpark-Areal befindlichen BuWoG-Gebäude Friedrich-Ebert-Straße 19 bis 21 (ehemals Böcklerstraße 15 bis 17) und Vollmarstraße 2 bis 10 mit ihren insgesamt 70 Wohnungen wurden kürzlich die Bestandsuntersuchungen abgeschlossen. „Wie es hier weitergeht, ob sich eine Generalsanierung rentiert oder möglicherweise Neubauten notwendig werden, darüber beraten wir noch – auf alle Fälle wollen wir hier eine optimale Lösung für die Bewohner und auch in wirtschaftlicher Hinsicht erreichen.“

Vorplanungen für „Wohnen in allen Lebensphasen“

Konkret gebaut wird aber 2015 wieder an der Piracher Straße, diesmal im Erbbaugebiet „Zu unserer lieben Frau“, auch hier wird wieder ein Reihenhaus-Fünfspänner errichtet. Drei davon wurden bereits vor dem Baubeginn im Frühjahr vergeben. Noch in der „Überlegungssphase“ ist ein größer dimensioniertes Wohnprojekt mit dem Arbeitstitel „Wohnen in allen Lebensphasen“: „Im Bereich der Liebigstraße Nähe Sportpark könnten hier drei Gebäude mit jeweils acht Wohnungen entstehen, die teilweise über Gemeinschaftsräume verfügen würden, um so den Bedürfnissen aller Altersphasen gerecht zu werden und möglichst hohe Mitbewohner-Integration zu ermöglichen. „Wir schauen uns derzeit die ersten Vorplanungen an“, so der BuWoG-Geschäftsführer, der im Falle einer Realisierung mit einem Investitionsbudget von bis zu fünf Millionen Euro rechnet.

Pressemitteilung Burghauser Wohnbau GmbH/mko

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