So laufen die nächsten Wochen

Terminal Burghausen: Die Genehmigung ist da

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Burghausen - Die Betriebsgenehmigung für das KV-Terminal ist da, es rollen sogar schon die ersten Züge. Warum der reguläre Betrieb schon bald starten könnte:

Das KV-Terminal in Burghausen hat die letzte rechtliche Hürde genommen. Wie Anton Steinberger, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Burghausen, gegenüber unserer Redaktion sagte, liegt für das Terminal seit diesem Mittwoch die Probebetriebsgenehmigung vor. "Gestern ist der erste Zug eingefahren", so Steinberger, der zuversichtlich ist, dass nun auch der reguläre Betrieb bald wird starten können: "Der Probebetrieb kann bis zu acht Wochen betrieben werden. Aber wir hoffen, dass wir spätestens Ende September aus dem Probebetrieb in den vollen gewerblichen Betrieb reinkommen."

Zugfrequenz soll kontinuierlich steigen

Die vertraglich vereinbarten acht Wochen sind eine Obergrenze, die mit einer Probebetriebsdauer bis Ende September glatt um mehrere Wochen unterboten würde. In den nächsten Wochen wird man sich am KV-Terminal peu à peu an den regulären Betrieb herantasten. "Wir üben jetzt. Es beginnt so eine Art Testphase", erklärt Steinberger. "Nach dieser Testphase steigt man ein in den Probebetrieb. Man wird langsam mit einem Zug beginnen, der dann be- und entladen wird." Die Zugfrequenz werde man dann auf bis zu sieben Züge pro Woche zum Ende des Probebetriebs steigern. "Wenn wir die sieben Zuge erreicht haben, beginnt der richtige gewerbliche Betrieb."

Im Moment wird aber erst die Ausstattung des Terminals durchgeprüft. "Die Testphase betrifft den Test des ganzen Equipments. Nachdem das getestet und für gut befunden wurde, beginnt man damit, die ersten Waren zu verladen", so Steinberger. Von Null auf Hundert gehe das natürlich nicht, sondern "Zug um Zug".

Grenzkapazität bald erreicht

Im gewerblichen Betrieb soll es dann aber schnell "auf Hundert", sprich hin zur Grenzkapazität gehen. 40.000 Kranhübe kann das Terminal pro Jahr leisten, ein Wert, der nach Einschätzung Steinbergers bald erreicht werden könnte. In einer zweiten Baustufe soll 2015 deshalb ein zweiter Portalkran installiert werden, mit dem eine Gesamtkapazität von 70.000 Kranhüben erreicht wird.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

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