Zu wenig Leute, zu viele Überstunden

Polizisten klagen CSU-Landtagsabgeordneten ihr Leid

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Mal wieder die einzige Frau: CSU-Landtagsabgeordnete Ingrid Heckner, rechts daneben Burghausens Dienststellenleiter Georg Nieß, MdL Florian Herrmann, Polizeivizepräsident Harald Pickert (v.l.n.r.).

Burghausen - Hoher Besuch in der Polizeiinspektion Burghausen: Die beiden Landtagsabgeordneten Ingrid Heckner und Florian Herrmann informierten sich vor Ort über die Anliegen der Polizei.

Ingrid Heckner ist die stellvertretende Vorsitzende der CSU-Landtagsfraktion und war bis Ende Februar Vorsitzende des Ausschusses für Fragen des öffentlichen Dienstes. Dr. Florian Herrmann ist Vorsitzender des Ausschusses für Kommunale Fragen, Innere Sicherheit und Sport. Die Einladung ausgesprochen hatte der CSU-Arbeitskreis Polizei Altötting-Mühldorf und die Polizeiinspektion Burghausen.

An der regen Diskussion nahmen auch der neue Polizeivizepräsident des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, Harald Pickert, sowie der örtliche Dienststellenleiter, Georg Nieß, teil. Unterstützt wurden sie vom Personalratsvorsitzenden Wolfgang Ligotzky und den beiden stellvertretenden Vorsitzenden des CSU-Arbeitskreises Polizei Altötting-Mühldorf Robert Anderl und Karl-Heinz Stocker

Die Polizeibeamten trugen ihre Anliegen offen vor

Zweieinhalb Stunden nahmen sich die beiden Abgeordneten Zeit und informierten sich bei den Kolleginnen und Kollegen der Polizeiinspektion Burghausen über deren Anliegen. Diskutiert wurde beispielsweise über die Umsetzung der EU-Arbeitszeitrichtlinie und die daraus resultieren Auswirkungen auf die Mitarbeiter, die Bewertung der Dienstgruppenleiter innerhalb der Polizei und die Zunahme von Sonderaufgaben

Ebenso besprochen wurde die als mangelhaft wahrgenommene Personalausstattung und die derzeitige Überstundensituation, die sich, so Heckner und Herrmann, aber entspannen werde, wenn 2000 neu eingestellten Polizisten ausgebildet seien. Seitens der Polizeibeamten wurde positiv erwähnt, dass die Ausbringung neuer Stellen für die Polizei ein Schritt in die richtige Richtung darstelle, welcher unbedingt in den nächsten Jahren fortgesetzt werden müsse. 

Die beiden Abgeordneten bedankten sich für die offene Aussprache und versprachen, sich bei den jeweiligen Stellen kundig zu machen und entsprechende Rückmeldung zu geben.

Pressemitteilung CSU Altötting

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