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Tests, Inzidenzwerte und Co.

Öffnungsschritte: So geht es bei den Burghauser Sportvereinen weiter

Einigkeit beim Sport zeigen (v.l.)
Werner Lechner (Stadt Burghausen), Robert Rogger und Norbert Stranzinger (TV 1868 Burghausen),
Ludwig Pichlmeier (DAV Sektion Burghausen), Andreas Huber (WBFG), Christl Winterstetter (DJK SV
Raitenhaslach) und Heiko Hiller (SV Wacker Burghausen)
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Einigkeit beim Sport zeigen (v.l.) Werner Lechner (Stadt Burghausen), Robert Rogger und Norbert Stranzinger (TV 1868 Burghausen), Ludwig Pichlmeier (DAV Sektion Burghausen), Andreas Huber (WBFG), Christl Winterstetter (DJK SV Raitenhaslach) und Heiko Hiller (SV Wacker Burghausen)

Die vier großen Burghauser Sportvereine: SV Wacker Burghausen, TV 1868 Burghausen, DJK SV Raitenhaslach und natürlich auch die Sektion Burghausen des Deutschen Alpenvereins haben sich bei den weiteren Lockerungen auf einen Konsens geeinigt, um zumindest innerhalb der Stadtmauern einheitlich zu agieren.

Pressemeldung im Wortlaut

Burghausen - Grundsätzlich hat sich diese Aufgabe durch die weiteren Lockerungen auch im Bereich Sport ergeben, da zwar seit 21. Mai mehr möglich ist, die Regierung aber mit ihren gesetzlichen Grundlagen den Sportvereinen und vor allem den Sportlern selbst viel abverlangt. Generell gilt bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100, dass Sportlerinnen und Sportler bei der Teilnahme am Übungs- und Trainingsbetrieb getestet, geimpft oder genesen sein müssen, soweit die Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung in ihrer jeweils gültigen Fassung nicht abweichende Regelungen im Einzelfall vorsieht.

Hier stellt sich natürlich die Frage: Wer kontrolliert das in den einzelnen Vereinen, Abteilungen, Sportgruppen. „Wir sind uns einig, dass wir durchaus mündige Vereinsmitglieder haben, denen es bewusst ist, dass sie sich an diese Regelungen halten müssen“, erklärt Norbert Stranzinger, als Vorsitzender des TV 1868.

Ebenfalls Einigkeit herrscht darin, dass Kinder und Jugendliche bis 14 Jahren nach den Pfingstferien in den Schulen ausreichend getestet werden, so dass diese für die Sportausübung keine zusätzlichen Coronatests vorlegen müssen. Aktuell sind auch Kinder bis zum sechsten Geburtstag von der Testpflicht befreit. Die Übungsleiter müssen ebenfalls getestet sein!

Die aktuellen Bestimmungen zur Größe der Übungsgruppen und zu den individuellen Voraussetzungen für Kontaktsport und kontaktfreien Sport im Innen – und im Außenbereich regeln Inzidenzabhängig die Infektionsschutzmaßnahmenverordnung des Freistaats und die Allgemeinverfügung des Landkreises Altötting, die in ihrer jeweils gültigen Fassung auf der Homepage der Stadt abgerufen werden können.

Im Tennis wird weiterhin kein Doppel gespielt in Burghausen bis die Inzidenz stabil unter 50 ist. Bei allen Sportvereinen bleiben bis auf Weiteres Duschen und Umkleiden verschlossen. „Nicht weil wir jemanden ärgern wollen, sondern weil das nach den aktuellen Regelungen zu kompliziert wäre, so dass zulassen für alle das Beste ist.

Das kann sich aber auch im Laufe des Sommers ändern“, erklärt Heiko Hiller, Geschäftsführer des SV Wacker. Der Alpenverein Burghausen öffnet seine Kletterhalle erst ab einer stabilen Inzidenz unter 50 (Veröffentlichung durch das Landratsamt!). Die Geschäftsstelle des Alpenvereins öffnet wieder.

Geführte Wanderungen des Vereins finden unter Beachtung der Drei-G-Regel wieder statt. Alle Vereine regeln die Registrierung der Sportlerinnen und Sportler entsprechend der bisher gehandhabten Praxis in den Vereinen. Als Fazit waren sich alle Gesprächsteilnehmer einig, dass es für die vielen Ehrenamtlichen der Sportvereine in den kommenden Wochen eine Herkulesaufgabe sein wird, alle Vorgaben umzusetzen und die Verordnungen und Vorschriften praktikabel anzuwenden.

Pressemeldung Stadt Burghausen

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