Pressemitteilung der Stadt Burghausen

Neues Seenlabor - Kinder nehmen Wöhrseewasser unter die Lupe

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Mit Kescher, Wasserprobenbehälter und viel Neugier begab sich die Klasse 4c der Hans-Kammerer-Schule zusammen mit Schulreferent Norbert Englisch (hinten v.l.), Umweltreferent Gunther Strebel und Konrektorin Katrin Nagel auf Wöhrsee-Forschung.

Burghausen - Erstaunen spiegelt sich beim ersten Blick durch die Stereolupe auf den Gesichtern der Schüler der Klasse 4a der Hans-Kammerer-Schule. Denn in der Wasserprobe, dir zuvor beim Steg aus dem Wöhrsee entnommen wurde, wimmelt es so richtig von Kleinstlebewesen.

Mit dem Seenlabor, das vom Umweltamt auf Anregung des Limnologen Dr. Joachim Fürst am Wöhrsee aufgebaut und kürzlich erfolgreich „in Betrieb genommen“ wurde, soll das bisherige Angebot (Forschertagebuch, Radtouren, Exkursionen) erweitert werden. Zusammen mit der Naturschutzbeauftragten Monika Hager und weiteren ehrenamtlichen Helfern können Kinder den Wöhrsee und seine Umgebung nun spielerisch neu entdecken und schätzen lernen. Experimente am See und im Seenlabor sollen begreifbar machen, welches Leben am und unter Wasser existiert.

„Im neuen Holzbau am Wöhrsee, der sich neben dem Wasserwachtgebäude befindet, wurde ein Labor mit Stereolupen und Analysegeräten eingerichtet. Weiter gibt es auch an Schautafeln Vieles zu entdecken, was später analysiert und in echt beobachtet werden kann“, so Stadtrat Gunter Strebel, der das Projekt federführend realisierte. In Absprache mit dem Schulreferenten Norbert Englisch wurde ein erstes Konzept für die 4. Klassen erarbeitet.

Umweltreferent Gunther Strebel (v.l.), Betreuer Gerhard Auer, Konrektorin Katrin Nagel und Schulreferent Norbert Englisch gemeinsam mit der Klasse 4a der Hans- Kammerer-Schule im neuen Seenlabor am Wöhrsee.

Im Herbst ist eine Ausweitung auf Realschulen und Gymnasien geplant. Der Forschertag am Seenkundelabor schließt das gesamte Wöhrseebecken mit ein, weshalb die Schüler in eine Forscher- und eine Exkursionsgruppe aufgeteilt werden. Auf Exkursion mit Lehrern und Ehrenamtlichen wird der Wöhrbach erforscht und am oberen See die Vogelwelt mit Ferngläsern beobachtet.

Es gibt Informationen zur Geschichte des Wöhrsees, des Wöhrbaches und der Mühlen, die früher betrieben wurden. Im Badbereich werfen die Schüler einen Blick in das Wasser des Sees, lernen die Entwicklungsstadien von Fischen kennen und welche Tiere im See leben. Wasserproben werden begutachtet und untersucht. Die Waldrappe schließen den Forschertag der Grundschüler ab, der sich am Lehrplan orientiert. Das Seenlabor ist nicht öffentlich zugänglich und nur in Begleitung von Aufsichtspersonen benutzbar. Wer als Ehrenamtlicher das Projekt unterstützen möchte, kann sich gerne im Umweltamt melden, auch die Termine für die Schulen werden hier vergeben.

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