Salzachzentrum: Neuer Partner gesucht

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Der Bauschutt auf der Baustelle des Salzachzentrums in Burghausen wird während der nächsten Abbrucharbeiten entfernt.
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Burghausen - Stadt und Investoren suchen noch immer nach einem weiteren Mieter für das Salzachzentrum - bald gemeinsam mit einem neuen Partner?

Das Salzachzentrum in Burghausen bleibt das Sorgenkind der Stadt. Vor allem fehlende Mieter verzögern den Bau des Einkaufszentrums. Nachdem ein großer Mieter abgesprungen ist, sei das Salzachzentrum "insgesamt nicht ausreichend vermietet", erklärte Anton Steinberger von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Burghausen gegenüber innsalzach24.

Neuer Partner, neue Mieter?

 

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Die Wegner & Schoofs GmbH, in der Riege der vier derzeitigen Partner für die Vermarktung zuständig, komme nicht ausreichend voran. Deshalb sei man auf der Suche nach "weiteren Partnern, die gute Kontakte haben", so Steinberger weiter. Diese sollen dann bei der Suche nach neuen Mietern helfen. Steinberger betonte ausdrücklich, dass keiner der vier bisherigen Partner aussteigen wird. Der neue Partner wird vielmehr als Ergänzung gesehen.

Aufgrund der Nähe zu Österreich soll die Suche nach einem geeigneten Partner nicht auf Deutschland beschränkt werden. Interessante Kandidaten gibt es laut Steinberger beispielsweise in Linz, Wels und Wien.

3,5 Millionen Euro fließen auf ein Treuhandkonto

Zu den in der Vergangenheit gesetzten Fristen steht die Stadt Burghausen. So fordert sie von den Investoren einen Zuschuss für die Tiefgarage in Höhe von 3,5 Millionen Euro zurück. Das Geld soll auf ein Treuhandkonto fließen und weiter für den Bau der Tiefgarage zur Verfügung stehen. Die Tiefgarage des Salzachzentrums soll allen Bürgern offenstehen, egal, ob sie im Salzachzentrum einkaufen oder nicht. Der Millionenzuschuss, der etwa 50 Prozent der Baukosten abdeckt, ist die Gegenleistung der Stadt.

Wann es mit den Bauarbeiten weitergeht, ist noch immer offen. Der Bauschutt jedenfalls werde in Verbindung mit dem nächstem Abbruch entfernt, so Steinberger. Eine Lösung - und damit einen Zeitplan für die weiteren Bauarbeiten - erhofft sich Steinberger noch im September.

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