Stadt lässt sich Sanierung 1,25 Millionen Euro kosten

Neuer Glanz für's alte Schwesternwohnheim

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Zufrieden mit der geleisteten Arbeit am ehemaligen Schwesternwohnheim: BuWoG-Projektleiter Sebastian Brunner

Burghausen - Erst diesen Sommer wurde mit der Sanierung des ehemaligen Schwesternwohnheims neben dem Kreiskrankenhaus begonnen. Jetzt sind die Arbeiten beendet und die neuen Zimmer bezugsfertig.

Heute wohnen hier angehende Rettungssanitäter, Studenten, Ärzte und FÖJler. Das Haus aus dem Baujahr 1959 hat eine Nutzfläche von 1.673 m². Nach dem Erwerb und der anschließenden Modernisierung durch die Burghauser Wohnbau GmbH (BuWoG) stehen 51 Appartements sowie 23 Zimmer zur Verfügung. Es wurden allein 168 Fenster erneuert. Die BuWoG hat 1,25 Millionen Euro in Kauf und Modernisierung investiert. 

Aus Stauraum wurde Wohnraum

Moderne Zimmer für angehende Sanitäter.

Im Souterrain, das bis vor kurzem rein als Stauraum genutzt wurde, sind hochwertige und vollmöblierte Zimmer entstanden, die vor allem von den Schülern der Rettungssanitäterschule genutzt werden sollen. Diese bleiben immer für einige Wochen in Burghausen, um Lehrgänge zu besuchen. „Hier gibt es einen großen Bedarf an günstigen Übernachtungsmöglichkeiten“, erklärt Markus Huber, Geschäftsführer der BuWoG. Die Fachschule befindet sich nur einen Steinwurf vom einstigen Schwesternwohnheim entfernt. Außerdem stehen im hellen und freundlichen Untergeschoss zwei Aufenthaltsräume mit jeweils einer Küche sowie neue Waschbereiche zur Verfügung. 

Im Juli 2016 hat die Stadt Burghausen nach Verhandlungen zwischen dem Ersten Bürgermeister Hans Steindl und Landrat Erwin Schneider das Haus von den Kreiskliniken Altötting-Burghausen erworben. Es wurde noch im Sommer mit der Modernisierung begonnen, wobei die bestehenden Appartements während dieser Zeit durchgehend bewohnt wurden. „Mir war es wichtig, eine schnelle Lösung herbeizuführen. Die Eröffnung des Campus Burghausen und die Erweiterungsabsichten der BRK-Rettungssanitäterschule hinter dem Krankenhaus hat zur Vollbelegung geführt und diese Entscheidung bestätigt“, freut sich Bürgermeister Steindl. 

Alle Versorgungsleitungen neu verlegt

Der Eingang zum Gebäude ist jetzt barrierefrei zu erreichen.

Eine Herausforderung war, das Haus in derVersorgung zu separieren, um eine exakte Kostenkontrolle zu haben, wie Sebastian Brunner von der BuWoG erklärt. So musste eine eigene Strom- und Wasserversorgung gelegt werden. Hier hat man auch an die Zukunft gedacht: „Für eine mögliche E-Ladesäule wurde bereits ein Leerrohr zu den Stellplätzen vorgesehen“, so Sebastian Brunner. Rund 20 Parkplätze befinden sich direkt am Wohnheim. 

Die Nutzungsänderung des Untergeschosses machte auch eine umfassende Brandschutzsanierung nötig. „Das sind durch die veränderten Verordnungen häufig enorme Kosten, die aber für Außenstehende unsichtbar bleiben. Durch die enge Zusammenarbeit mit der Bauverwaltung der Stadt Burghausen konnten wir hier schnelle und kostengünstige Lösungen finden“, so Brunner, der das Projekt für die BuWoG betreut hat. Auch die Fassade wurde energetisch ertüchtigt sowie sämtliche Türen erneuert. Zudem wurden die Außenlagen neu gestaltet und ein neues Fahrradhaus für die Bewohner errichtet. 

Zimmerbuchung über die BuWoG

Noch in diesem Jahr können in die neuen Zimmer im Souterrain die BRK-Schüler einziehen. Damit konnte die Modernisierung in kürzester Zeit und fast ausschließlich unter Beteiligung hiesiger Baumfirmen, Maler und Schreiner abgeschlossen werden. Zimmeranfragen können direkt bei der BuWoG eingereicht werden Tel.: 08677/7077 oder per Mail wohnbau@burghausen.de

Pressemitteilung Stadt Burghausen

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