Gemeinsame Heimat für städtische Handwerker

Burghausen investiert mehrere Millionen Euro in neuen Bauhof

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Albert Günthner ist Leiter des Bauhofes und Stefan Haberlander ist Gebäudemanager bei der Stadt Burghausen. Zusammen mit dem Team des Bauhofes haben sie den neuen Bauhof geplant und dabei so viel Substanz der Firma Buhlmann verwendet wie möglich. 

Burghausen - Ab Februar 2018 werden städtische Handwerker wieder eine gemeinsame Heimat bekommen. Für die Neugestaltung des neuen Bauhofs im Gewerbepark Lindach wird die Stadt Burghausen mehrere Millionen Euro investieren. 

Rund 3.000 Quadratmeter Lagerfläche fasst die neue beziehungsweise umfunktionierte und umgebaute Lagerhalle des neuen Bauhofs im Gewerbepark Lindach. Bisher diente die sogenannte Kirschhalle im Zentrum der Neustadt dem Bauhof hauptsächlich als Lagerort, aber auch im Klosterhof wurden Gegenstände eingelagert. 

Gemeinsame Heimat für städtische Handwerker

"Das war logistisch teilweise eine Herausforderung", weiß Albert Günthner, Leiter des städtischen Bauhofs. Durch die Verlegung des Volksfestplatzes zur Landesgartenschau 2004 und die Umnutzung der Messehalle von einer Bauhof-Lagerhalle in die Blumenschauhalle, ist dem Bauhof eine wichtige Lagermöglichkeit abhanden gekommen. Nun werden die städtischen Handwerker wieder eine gemeinsame Heimat bekommen. Die Elektriker und die Schreiner ziehen bereits Mitte August in den neuen Bauhof.

Acht Millionen Euro investiert

"Wir investieren hier jetzt zusammen mit dem Umbau der Feuerwehr, dem neuen Bauhof und der Verlegung des Wertstoffhofes etwa acht Millionen Euro. Bereits vor drei Jahren haben wir die städtische Gärtnerei im Bereich der Kläranlage am Holzfelder Weg in einem Neubau (700.000 Euro Investition) untergebracht. Jeder Burghauser weiß, wie wichtig gerade der Bauhof, die Feuerwehr und die Gärtner als Dienstleister für das Funktionieren einer Stadtgesellschaft sind. Hier ist also jeder Euro sinnvoll eingesetzt und das haben sich die Mitglieder und Mitarbeiter auch verdient", sagt Erster Bürgermeister Hans Steindl. 

Kosteneffizienz und Praktikabilität

Die Halle des neuen Bauhofs ist den Burghausern auch als Kreutzpointnerhalle bekannt. Die Stadt hat das Gebäude von der Firma erworben und einen Großteil der Büroräume in Lagerräume umgebaut. "Wir haben in allen Details sehr darauf geachtet, Bestehendes zu verwenden", sagt der städtische Gebäudemanager Stefan Haberlander. So werde etwa die Küche wiederverwendet oder bereits geflieste Räume in Sanitärräume umgebaut. 

Albert Günthner ist Leiter des Bauhofes und Stefan Haberlander ist Gebäudemanager bei der Stadt Burghausen. Zusammen mit dem Team des Bauhofes haben sie den neuen Bauhof geplant und dabei so viel Substanz der Firma Buhlmann verwendet wie möglich. 

"Kosteneffizienz stand neben Praktikabilität im Fokus", unterstreicht Haberlander. Außerdem wurde eine Lagerbühne mit 580 Quadratmetern eingebaut, um den Platz maximal auszuschöpfen. Neben der einstigen Kreutzpointerhalle entsteht ein Neubau in dem die Kfz-Werkstatt, das Salzlager und die Schlosserei untergebracht werden. Auch der städtische Fuhrpark wird hier Platz finden. 

Es gilt unter anderem zwei große Lkws, zwei Traktoren und eine Kehrmaschine unterzustellen. Der Neubau wird im Februar nächsten Jahres fertiggestellt. "Durch die kurzen Wege wird sich viel verbessern. Wir freuen uns auf den neuen Bauhof", sagt Albert Günthner. 

Pressemitteilung Stadt Burghausen

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