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Ein deutlicher Sprung nach vorne

Neue Skyline-Spitze in Burghausen

Destillationskolonne im WACKER-Werk Burghausen
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Destillationskolonne im WACKER-Werk Burghausen

Es war eine der größten und zweifelsohne die sichtbarste Baustelle im Burghauser WACKER-Werk des Jahres 2022: Monatelang wurde im Norden des Standorts vorbereitet, eingebaut und angeschlossen. Seit wenigen Wochen ist die neue Destillationskolonne des Geschäftsbereichs SILICONES voll integriert und in Betrieb. Gerade die Nachhaltigkeitsergebnisse beeindrucken selbst die Fachleute vor Ort.

Meldung im Wortlaut:

Burghausen - Mit über 70 Metern zählt die neue Kolonne zu den höchsten Bauwerken im Werk Burghausen. Entsprechend sorgten bereits das Aufstellen und Einheben im April für gehörigen Aufwand. Für mehrere Tage war damals ein 800-Tonnen-Raupenkran im Einsatz. Allein für dessen Anlieferung waren 60 Lkw-Fuhren notwendig.

In den Monaten nach dem Einheben folgten Arbeiten zur Integration der neuen Destillationskolonne in die komplexen Produktionsprozesse des GB-S. In der Anlage wird Rohsilan, welches zuvor aus Silizium gewonnen wird, in verschiedenen Fraktionen zu sogenanntem M2-Silan destilliert.

Dieses dient als Grundlage für die Herstellung von Siloxanen, welche wiederum Basis sind für eine Vielzahl an Silikonprodukten. Die Silan-Destillation zählt zu den entscheidenden Produktionsschritten im Werk, insbesondere im Geschäftsbereich SILICONES.

Klimaneutralität spätestens 2045

Notwendig geworden war der Ersatzbau, weil die rund 50 Jahre alte Vorgängeranlage ihr Lebensende erreicht hatte. Rund 20 Millionen Euro investierte WACKER in den Nachfolger – und setzte zudem die Prämisse, dass mit der neuen Kolonne auch in Sachen Nachhaltigkeit und Energieeffizienz ein deutlicher Sprung nach vorne gemacht werden soll.

Schließlich hat sich das Unternehmen das ehrgeizige Ziel gesetzt, bis 2030 die absoluten Treibhausgas-Emissionen im Vergleich zu 2020 zu halbieren und spätestens 2045 komplett klimaneutral, also CO2-frei, zu produzieren.

Die neue Kolonne setzt hier wichtige Akzente: So zeigen die ersten Betriebswochen, dass dank der mit mehr Trennstufen versehenen Anlage und der Wärmekopplung mit einer vorhandenen Destillationskolonne bereits jetzt 10.000 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden können. Eventuelle künftige Ausbauten und, damit einher gehend, eine noch höhere Auslastung könnten die Einsparmenge noch steigern.

„Eine beeindruckende Leistung“

Vor dem Hintergrund der ersten Ergebnisse zeigt sich Betriebsleiter Christian Kaltenmarkner hochzufrieden. Gerade mit Blick auf die Komplexität des Projekts sei die Umsetzung „sehr reibungslos“ vonstattengegangen. „Eine Spitzenleistung von Vielen“, lobt Kaltenmarkner alle Beteiligten – interne wie externe.

Ähnlich sieht es Dr. Guido Kallinger, Produktionsleiter des Siloxanverbunds: „Mit der Präzision dieses hochkomplexe Projekt im Verbund in diesem engen Zeitrahmen abzuwickeln, nötigt mir den höchsten Respekt ab. Mit diesem neu geschaffenen Wärmeverbund leisten wir einen großen Beitrag zur Verwirklichung unserer Energieziele für das nächste Jahrzehnt.“

Und Projektleiter Dimitrij Demburg bilanziert: „Insgesamt war die Leistung des Projektteams, über alle internen Bereiche und Fachstellen, und aller beteiligten Lieferanten und Partnerfirmen wirklich beeindruckend. Das Ergebnis ist herausragend.“

Pressemitteilung Wacker Chemie AG

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