"Star Wars"-Fest in Burghausen

SciFi-Fans und -Narische aus der Region feiern "Rogue One"

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SciFi-Fans und -Narrische aus der Region feiern "Rogue One"
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Burghausen - Nein, verrückt sind sie nicht. Sie sind narrisch, SciFi-narisch um genau zu sein. Die Rede ist von drei ganz besonderen "Star Wars"-Fans auf der Premiere von "Rogue One" am Donnerstagabend im Quadroscope.

Gleich vorweg: Das wird kein Spoiler von wegen, worum es geht in "Star Wars - Rogue One" oder wie der Film endet, nein. Wer mehr wissen will, geht entweder selber ins Kino oder fragt die Gewinner der Freikarten in der großen Verlosung von innsalzach24.de. Einen ganzen Kinosaal haben wir gemietet, um die Premiere des neuen "Star Wars"-Streifens gebührend mit unseren Usern zu feiern.

SciFi-narisch

Mit dabei im Quadroscope Stadtkino in Burghausen waren drei ganz besondere "Warsis" aus dem Landkreis Altötting: Max und Holger Achatz sowie Freund Andreas Guggenberger. Nein, verrückt sind sie nicht. Sie sind narisch, SciFi-narisch, um genau zu sein. So nennt sich nämlich der Club von Science-Fiction-Fans, dem sie angehören: Die SciFi-Narischen.

Mit "Episode I" ist Max Achatz so richtig zum "Warsi" geworden. "Da habe ich die Geschichte erst so richtig verstanden", sagt der 32-jährige Unterneukirchner. An die ursprüngliche Kulttrilogie könne er sich natürlich erinnern "aber da war ich ja noch Kind".

Ausschlaggebend für seinen Beitritt zum Club der SciFi-Narischen sei ein Besuch in einem Freizeitpark gewesen. Der veranstaltet jedes Jahr ein großes SciFi-Fest. "Da habe ich die Kostüme gesehen", sagt Max Achatz, "und wusste: So was will ich auch". Später holte er seinen Bruder Holger mit ins Boot. Ihre Kostüme haben sie zum größten Teil selbst gemacht. "Die Lederteile habe ich anfertigen lassen", erzählt Holger Achatz.

"Gewichtige" Gründe

So was geht gut und gerne mal in mehrere hundert Euro. 500,- hat Andreas Guggenberger für sein Lichtschwert bezahlt. In einen Comicbuchladen gehen und kaufen geht nicht. "In Amerika und Argentinien sind die besten Hersteller", erklärt Guggenberger. Ein halbes Jahr habe er auf sein Kostüm warten müssen, maßgeschneidert – was denn sonst. Problem: "Man muss auf sein Gewicht achten".

Sie achten aber nicht nur auf ihr Gewicht und damit eben auch darauf, dass die Kostüme möglichst lange perfekt in Schuss sind, sondern auch – sagen wir einfach ähnlich wie im Film - auf das Gleichgewicht der Macht. "Wir nehmen für unsere Auftritte selbst kein Geld", erklären die SciFi-Narrischen. Sie treten auf Spendenbasis auf. Das Geld geht an die Kinderkrebshilfe und ähnliche Einrichtungen. "Das ist unsere Motivation". Natürlich zählen die vielen Begegnungen mit den Filmfans auch dazu und ein Foto neben einem "echten" Jedi, Sith oder einem Stormtrooper – Für die SciFi-Narrischen kein Problem, im Gegenteil.

Warum das kein Spoiler wird? Weil selbst die härtesten "Star Wars"-Fans wie Max und Holger Achatz und Andreas Guggenberger sagen, dass sie ihn noch ein paar Mal schauen wollen. Soll heißen: Er ist toll, der neue "Star Wars"-Streifen

rw

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