Lärmschutz großes Gesprächsthema

Die Mauer von Burghausen

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Diese Lärmschutzwand an der Burgkirchener Straße wird mit ihren riesigen Dimensionen ihren Zweck erfüllen.
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Burghausen - Entlang des Neubaugebietes an der Burgkirchener Straße entsteht derzeit eine große Lärmschutzwand.

Sie ist ein großes Gesprächsthema in der Stadt: Die neue Lärmschutzwand an der Burgkirchener Straße, die den Anliegern im neuen Baugebiet von einem hohen Rauschpegel des vorbeikommenden Verkehrs schützen soll, weist enorme Dimensionen auf.

Stadtrat Norbert Englisch (SPD) wollte daher in der jüngsten Hauptausschusssitzung auch die Gründe für diese massive Errichtung wissen. Denn im Vergleich zu einer anderen Lärmschutzwand im weiteren Verlauf der Burgkirchener Straße (Hannah-Arendt-Weg) sei diese viel höher.

Bürgermeister Hans Steindl (SPD) erklärte in diesem Zusammenhang, dass im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens ein Lärmschutzgutachten erstellt wurde, die diese Höhe der Lärmschutzwand vorgibt. Daher sei dies auch so im Bebauungsplan festgesetzt. 

An der Größe kann die Stadt also nichts mehr ändern. Steindl fügte jedoch hinzu, dass die Fläche vor dem Wall noch begrünt wird. Diese Maßnahme soll zumindest den Eindruck optisch noch abmildern.

Radweg sinnvoll?

Stadtrat Dr. Klaus Blum (FDP) fragte zu diesem Thema nach, ob es wie geplant einen Radweg vor der Lärmschutzwand geben soll. Dies bejahte Bürgermeister Steindl. Man werde wie in der Planung vorgesehen, auch auf dieser Seite der Burgkirchener Straße einen Fuß- und Radweg errichten.

Dieser zusätzliche Radweg sei für Blum nicht sinnvoll, da es bereits einen Radweg auf der gegenüberliegenden Seite gibt, der jedoch seiner Meinung nach nicht richtig genutzt werde.

jz

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