Wegen der Corona-Auflagen

Kulturbüro bereitet kleine Formate für den Sommer in Burghausen

Burghausen - Die Litfaßsäulen sind seit Pfingsten nicht mehr leer und weiß, die Burghauser Kultur meldet sich voll Freude langsam zurück. Alle Termine ab September 2020 sind in der Planung.

Die Pressemeldung im Wortlaut:


„Wir sind optimistisch, dass wir, zwar unter Einschränkungen, aber alle Termine ab September durchführen können“ blickt die Leiterin des Kulturbüros, Birgit Reineke-Reiprich auf die kommende Wochen. Die Planung für die Meisterkonzerte und Schauspiele ist abgeschlossen, das Kulturprogramm der Stadt Burghausen wird noch im Sommer im Stadtrat besprochen und entschieden. Wegen der Abstandsregeln in den Veranstaltungsräumen sind voraussichtlich so wenig Zuschauer und Zuhörer zugelassen, dass über eine Aussetzung der Abosaison 2020_2021 nachgedacht wird. 

Nach den ersten Erfahrungen der freien Theater im Stadtgebiet Burghausen, die von der Stadt Burghausen unterstützt wurden, gibt es nun ab 15. Juni erste Planungen für Veranstaltungen. Im Juni wird das Autokino Filmliebhaber anziehen, für den Juli prüfen die Mitarbeiterinnen des Kulturbüros und des Bürgerhauses die Möglichkeiten für Konzerte nach den maßgeblichen Vorschriften und Ideen für Outdoor Veranstaltungen in der Neustadt und Altstadt. Überlegungen gehen hin zu kleinen Formaten in der Neustadt, im Stadtpark in Zusammenarbeit mit lokalen Künstlern. 


Da im kommenden Jahr die Ersatzkonzerte des Burgsommers 2020 geplant sind, sowie ein Theaterstück der Raitenhaslacher Spielergemeinschaft, gibt es Überlegungen für eine kleine Auflage des Kinosommers noch in diesem Jahr oder auch eventuell den Ankersaal im Juli für wenige ausgewählte Filme zu öffnen. Die limitierten Plätze könnten hier im Sommer ausreichen, die Besucher müssen sich hier darauf einstellen, Tickets im Vorverkauf zu erwerben.

Im Juli wird es an wechselnden Tagen „Überraschungskultur“ geben: 

Im Stadtpark , aber auch im Bräugartl, am Lindacher Platz oder in den Grüben eventuell auch wieder an den beiden Altenheimen überraschen lokale Künstler die Spaziergänger und Flanierer mit neuen Programmen: 

Das Saxofonquartett Reed Guard, Lotte Llacht und Cabaret mit einem Reiseboulevard, einzelne Formationen des GTEV Almenrausch Lindach, sowie ein kleines musikalisches Projekt der „Freiwilligen Mitarbeiterin im Sozialen Jahr Kultur“ sind in der Vorbereitung. Fixe Termine gibt es schon vom Jugendbüro und dem Theater der Jugend: das Kafka Projekt startet ab 11. Juli im Stadtpark. 

Für Kinder und Jugendliche laufen noch Gespräche: Jugendbüro und Haus der Familie planen, wie sie Kindern den Sommer versüßen können. Die Angebote kommen nach den Pfingstferien. 

Im Oktober lädt das KB zum 1. Retreat Kloster Raitenhaslach. Renommierte Dozenten der Szene führen in die Kulturtechniken Yoga, Meditation und Achtsamkeit ein. Dabei bildet das Kloster Raitenhaslach mit seiner langen spirituellen Tradition den perfekten Rahmen für ein Wochenende Stille, Entspannung und Selbsterfahrung.

Pressemeldung des Kulturbüro Stadt Burghausen

Rubriklistenbild: © Kulturbüro Stadt Burghausen

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