Um regionale Künstler zu unterstützen

„Kultur on Air“: Ankersaal Burghausen wird zum Aufnahmestudio

Bei „Kultur on Air“ im Ankersaal wird Einiges geboten.
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Bei „Kultur on Air“ im Ankersaal wird Einiges geboten.

Händler vermissen ihre Kunden, Gastronomen ihre Gäste, und Künstler ihr Publikum. „Click & Collect“ oder „Takeaway“ Konzepte funktionieren für Kunst und Kultur leider nicht. Umso wichtiger, dass es Menschen gibt, die sich Dinge einfallen lassen, um regionale Künstler zu unterstützen. Das Burghauser Kulturbüro hat am Wochenende ein nachahmenswertes Projekt gestartet.

Burghausen - Auch die Stadt Burghausen begibt sich auf digitale Plattformen, und erst am Wochenende wurde der Ankersaal zu einem Aufnahmestudio umgebaut. „Ankersaal on Air“ nennt sich, was sich die Leiterin des Kulturbüros, Birgit Reineke-Reiprich, da ausgedacht hat. Noch immer haben sie und ihr Team alle Hände voll zu tun mit Absagen, Umbuchungen und nicht zuletzt der Planung des Kulturprogrammes 2021. Doch Reineke-Reiprich lässt sich nicht abschrecken, wenn es darum geht regionalen Künstlern eine Plattform zu bieten, auf der sie ihre Kunst darbieten und Einnahmen generieren können.


Ganz nach dem Motto „Support your local artist“, wurden am Wochenende verschiedene regionale Künstler und ihre Darbietungen auf der Ankersaalbühne per Videokameras aufgenommen. Die digitalen Filme sollen ab 4. Februar im unter www.burghausen.de/kulturbuero abgerufen werden können. Und zwar gegen Spenden-Tickets, denn das Geld für die Tickets geht direkt an die Künstler.

„Kultur on Air“ im Ankersaal Burghausen, um regionale Künstler zu unterstützen

Der Ankersaal in Burghausen wird bei „Kultur on Air“ zum Aufnahmestudio.
Der Ankersaal in Burghausen wird bei „Kultur on Air“ zum Aufnahmestudio. © Kulturbüro Burghausen
Der Ankersaal in Burghausen wird bei „Kultur on Air“ zum Aufnahmestudio.
Der Ankersaal in Burghausen wird bei „Kultur on Air“ zum Aufnahmestudio. © Kulturbüro Burghausen
Der Ankersaal in Burghausen wird bei „Kultur on Air“ zum Aufnahmestudio.
Der Ankersaal in Burghausen wird bei „Kultur on Air“ zum Aufnahmestudio. © Kulturbüro Burghausen
Der Ankersaal in Burghausen wird bei „Kultur on Air“ zum Aufnahmestudio.
Der Ankersaal in Burghausen wird bei „Kultur on Air“ zum Aufnahmestudio. © Kulturbüro Burghausen
Der Ankersaal in Burghausen wird bei „Kultur on Air“ zum Aufnahmestudio.
Der Ankersaal in Burghausen wird bei „Kultur on Air“ zum Aufnahmestudio. © Kulturbüro Burghausen
Der Ankersaal in Burghausen wird bei „Kultur on Air“ zum Aufnahmestudio.
Der Ankersaal in Burghausen wird bei „Kultur on Air“ zum Aufnahmestudio. © Kulturbüro Burghausen

In coronakonformen Abständen spielten, lasen oder tanzten die Künstler. Und da strahlte nicht nur Dominque Soldner und Matthias Hochwimmer, die mit ihrer Firma CCET für die technische Durchführung zuständig waren. „Es war eine fast schon emotionale Zusammenarbeit,“ betont Reinke-Reiprich „und die Künstler waren einfach nur froh mal wieder auf einer Bühne spielen zu dürfen.“

Die Filme können ab dem 7. Februar über das Ticketportal gestreamt werden, und das Programm lässt sich nicht lumpen! Neben der Lesung eines preisgekrönten Krimis von Markus Ballerstaller, ist auch Volksmusik vom GTEV Almenrausch geboten. Poetischer Ohnsinn von Josef Wittmann und Foixmusi von Josef Irgmaier führen die Sendereihe fort. Die Lehrer der Burghauser Musikschule zeigen ihre kompositorische Kreativität und auch Tanzbegeisterte kommen auf ihre Kosten: „Nota Bene aus der Asche“ heißt der Auftritt von Christine Auberger und Andreas Eglseer. Den Abschluss der Sendereihe bilden Wolfgang Hanninger und Sam Hylton mit Jazz.

Kultur on Air“ ist aber nicht alles, was das Burghauser Kulturbüro zu bieten hat: Bereits zum 16. Mal findet heuer das Festival „Literatur Live“ statt. Die Veranstaltung musste aber von der ersten Märzwoche auf 12 bis 22. Mai coronabedingt verschoben werden. Das Literaturfestival bietet seit 1991 sowohl renommierten Autoren, als auch Newcomern der Szene, Schauspielern, Filmemachern, Musikern und Kritikern alle zwei Jahre eine Bühne.

Neben den vielen Veranstaltungen, die vom letzten auf dieses Jahr verschoben werden mussten, wird auch noch ein ganz besondere Schmankerl geboten werden. Die hochgelobte Produktion vom Mattsee „Jedermann“ wird vom 21. bis 23. August auf der Open Air Bühne in Raitenhaslach aufgeführt.

Wer nun aber mehr über die Streamingangebote der Stadt Burghausen erfahren möchte, kann dies unter www.burghausen.de/kulturbuero.

dha

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