Kreiskliniken

Altötting wächst, Burghausen wird kleiner

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Der Burghauser Klinikstandort soll kleiner werden
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Burghausen - Eine vollständige Konzentration auf das Altöttinger Krankenhaus haben die Bürger abgelehnt. Dennoch gibt es Handlungsspielraum. Was das bedeutet:

Das Votum der Landkreisbürger war eindeutig: Das Burghauser Krankenhaus soll erhalten bleiben, die von Landrat Erwin Schneider befürwortete vollständige Konzentration auf den Standort Altötting ist bei den Wählern klar durchgefallen. Streng genommen forderte der Bürgerentscheid allerdings nur den Erhalt der Notaufnahme und der akutstationären Grundversorgung in Burghausen. Der Verwaltungsrat als Entscheidungsgremium der Kreiskliniken hat also viel Spielraum - und scheint diesen nun zu nutzen.

Förderung für 80 neue Betten in Altötting

Wie der Alt-Neuöttinger Anzeiger berichtet, hat das Gremium am Samstag beschlossen, Mittel aus dem Strukturfonds des Krankenhausstrukturgesetzes zu beantragen. Konkret wird die Förderung einer Konzentration der akutstationären Versorgung auf den Standort Altötting im Umfang von zirka 80 Betten beantragt. In Burghausen werden dadurch Kapazitäten frei. Für die Nachnutzung soll ebenfalls eine Förderung beantragt werden.

Damit soll also - unter Berücksichtigung der Vorgaben des Bürgerentscheids - eine Konzentration auf den Standort Altötting erfolgen. Wie Landrat Erwin Schneider gegenüber dem Alt-Neuöttinger Anzeiger erklärte, soll auf einer Klausurtagung des Verwaltungsrats im Oktober der Beschluss gefasst werden, in welchem inhaltlichen und zeitlichen Rahmen die Umsetzung erfolgt. Der Zeitrahmen geht Schneider zufolge "bis über 2020 hinaus".

bla

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