Kleinbrand mit großer Wirkung in Burghausen

Erneute Störung: Wieder Fackelbetrieb an OMV-Raffinerie

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Ein Foto vom letzten Fackelbetrieb an der Raffinerie Ende August.
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Burghausen - In der Nacht von Montag auf Dienstag herrschte erneut große Aufregung an der OMV Raffinerie in Burghausen. Nach einer technischen Störung gibt es (erneut) Fackelbetrieb und einen Feuerschein, der ziemlich weitläufig sichtbar sein dürfte.

Am Montag, 21. Oktober, hätte gegen 23.30 Uhr ein Kleinbrand in der Ethylen-Anlage für eine technische Störung gesorgt, hieß es von Seiten der Raffinerie in der Nacht. Der Brand konnte unmittelbar gelöscht werden. Allerdings muss die Ethylen-Anlage kontrolliert abgefahren werden. Dies bedinge einen Fackelbetrieb mittlerer Intensität mit Geräuschentwicklung, der in der Nacht deutlich sichtbar sei. Behörden, Einsatzkräfte und umliegende Gemeinden seien umgehend informiert worden, so die Firma.

"Die OMV entschuldigt sich bei der Bevölkerung für Irritationen und Störungen aufgrund der Fackeltätigkeit. Die Fackel ist Teil der Sicherheitssysteme in der Raffinerie für ein kontrolliertes Abfahren der Anlagen und sorgt für die sichere Verbrennung überschüssiger Gasmengen aus den Anlagen. Es besteht zu keiner Zeit Gefahr für Mensch und Gesundheit", machte das Unternehmen in einer Pressemitteilung deutlich.

Archiv: Fackelbetrieb im August 2018

Feuerroter Himmel über Landkreis Altötting

Die Störung soll nach Unternehmensangaben schnellstmöglich behoben werden. Dabei soll auch die Ursache geklärt werden. Man werde die Öffentlichkeit informieren, so bald weitere Fakten vorliegen würden. "Mit Fackeltätigkeit in unterschiedlicher Intensität ist im Verlauf der Woche weiterhin zu rechnen", so ein Sprecher.

Ähnlicher Fall vor kurzem

Erst Ende August diesen Jahres hatte es einen ähnlichen Vorfall gegeben. Damals waren die Kühlmaschinen an der Ethylen-Anlage ausgefallen und hatten für einen tagelangen Fackelbetrieb gesorgt. Besonders für die Anwohner war das Licht, aber auch der damit verbundene Lärm eine Belastung.

Selbst aus weit entfernten Orten hatten User von innsalzach24.de damals "helle Lichter" oder "einen großen Feuerschein am Nachthimmel" gemeldet. Die OMV rechnete damals mit einem Millionenschaden. Wie hoch der Sachschaden diesmal ist, ist derzeit unklar.

OMV Deutschland GmbH/mw

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