Protest-Camp half nichts

Keine Extrawurst für libysche Flüchtlingsfamilie

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Burghausen - Dass die geflüchtete Familie eines libyschen Ingenieurs eine bessere Unterkunft wollte, stimmt: Man protestierte sogar vor der Polizeistation - Erfolg hatte man damit aber nicht.

Die Unterkunft in Marienberg passte der Flüchtlingsfamilie Abdellatif nicht: Das Familienoberhaupt arbeitete zuvor wohl in Libyen als Ingenieur in der Baumaschinenindustrie, doch daraus einen Anspruch auf bessere Unterbringung ableiten? Auch das Protest-Camp im Juli vor der Burghauser Polizeistation half nichts. Trotzdem kursieren Gerüchte, dass die Familie nun ein komfortables Einfamilienhaus zugewiesen bekam.

Dass dem aber nicht so ist, berichtet nun Heimatzeitung.de. Mit drei kleinen Kindern bewohne die Familie ein altes Zweifamilienhaus in Burghausen, zusammen mit weiteren Asylbewerbern. Auch das Landratsamt bestätigte das. Wie Heimatzeitung.de berichtet, könne man sich auch bei der Stadt nicht über die Familie beklagen: Abdellatif arbeite dort inzwischen auf 1-Euro-Basis als Übersetzer.

xe

Rubriklistenbild: © xe

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