Erster Kurzfilmwettbewerb der Stadt Burghausen

Junge Talente sollen Filme zum Thema Umwelt drehen

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Wollen helfen, wo sie können: Praktikant Johannes Würländer, Florian Zitzelsberger vom Jugendbüro, Sarah Freudlsberger vom Umweltamt, Umweltreferent Gunter Strebel, Hannes Schwankner als Leiter des Jugendbüros und Jugendreferent Stefan Bürgermeister (v.l.n.r.).

Burghausen - Sich mit seiner Umwelt beschäftigen, genauer hinschauen, kritisch übertreiben oder die Schönheit unterstreichen, etwas unter die Lupe nehmen und in Form eines Filmes festhalten – darum geht es beim 1. Kurzfilmwettbewerb der Stadt Burghausen.

Angestoßen von Umweltreferent Gunter Strebel, sollen Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von zehn bis 21 Jahren dazu angehalten werden, sich mit ihrer Umwelt zu beschäftigen. „Dabei ist der Umweltbegriff sehr weit gefasst. Es kann alles Umwelt sein und thematisiert werden, solange es sich auf das Burghauser Stadtgebiet bezieht“, erklärt Gunter Strebel. Auch die hiesige Chemie, der Verkehr, Güterterminal und Bahn, seien hier nicht ausgenommen. Wobei es mit dem Waldrappprojekt, den Ziegen am Burghang, die Salzach, den Wöhrsee, die vielen Gärten und Parks rund um die Burg, aber auch der Garten des Klosters Raitenhaslach viele weitere Umweltthemen gibt, wie Hannes Schwankner, Leiter des städtischen Jugendbüros, und Sarah Freudlsperger vom Umweltamt die Themenvielfalt betonen

Alles kann - nichts muss

Die Nachwuchsfilmer erhalten hierbei Unterstützung vom Jugendbüro, was die Profiausrüstung angeht, aber auch in Sachen Schnitt wird geholfen. „Wir haben ein Schnittprogramm und können hier gerne unterstützten“, sagt Florian Zitzelsberger vom Jugendbüro. Eine Profikamera könne auch beim Jugendbüro in der Neustadt ausgeliehen werden. „Wobei natürlich eine Spiegelreflexkamera oder ein Smartphone genauso gute Bilder liefern kann“, so Schwankner. Für die Online-Werbung des Kurzfilmprojekts hat Praktikant Johannes Würländer einen Werbeclip gemacht und damit bereits erste Erfahrung mit der Schnittsoftware gemacht: „Das Schnittprogramm kann man schnell lernen“, so die gute Nachricht des Burghausers. 

Das Kurzfilmprojekt richtet sich nicht nur an Einzelpersonen: „Es können sich auch gerne Gruppen, P-Seminare oder Vereine für einen Film anmelden. Dann kann die Arbeit auf mehrere Schultern verteilt werden“, so Hannes Schwankner. Auch müsse der Film nicht unbedingt professionell vertont sein, es können auch Bilder mit Musik hinterlegt werden, um die Burghauser Umwelt auf die Leinwand zu bringen. Das Ziel des Wettbewerbs ist es, die Filme an einem Abend gebündelt im Anker Filmtheater vor großem Publikum zu zeigen. „Ein Burghauser Kurzfilmabend also“, sagt Florian Zitzelsberger. 

Für den besten Film gibt es eine Überraschung

Jugendreferent Stefan Bürgermeister begrüßt die gemeinsame Aktion von Umweltamt und Jugendbüro sehr: „Tolle Aktion, hoffentlich gibt es viele Anmeldungen.“ Die jungen Filmer sollten natürlich einen Bezug zu Burghausen haben, aber es können auch Schüler und Studenten mitmachen, die nicht in Burghausen leben, aber Lust auf das Projekt haben. Zu gewinnen gibt es für alle Teilnehmer einen Medienworkshop, der über ein ganzes Wochenende im Bürgerhaus stattfinden wird. Für den besten Kurzfilm überlegt sich die Stadt Burghausen noch einen Sonderpreis. Anmeldungen werden bis 14. April 2017 im Jugendbüro unter Jugendbuero@burghausen.de oder telefonisch 08677/878-927 angenommen. Einsende- bzw. Abgabeschluss für die Kurzfilme ist der 30. September 2017.

Pressemitteilung Stadt Burghausen

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