Mittelalterspektakel in Burghausen

Zeitreise in Burghausen: 1.500 Mitwirkende beim historischen Umzug

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Burghausen - "Jubel und gar heftig Handgeklapper" auf dem Burgfest in Burghausen. Der kurze Regenschauer tat der Stimmung auf dem Mittelalterspektakel keinen Abbruch.

"Lebend(ig)e Geschichte" - Dafür steht der Verein Herzogstadt. Einmal im Jahr nehmen die Mitglieder gefühlt die ganze Stadt sowie zahlreiche Gäste aus Nah und Fern mit auf eine Zeitreise, direkt ins Mittelalter. Höhepunkt des dreitägigen Spektakels auf der längsten Burg der Welt ist der Samstag.

"Jubel und gar heftig Handgeklapper" beim historischen Umzug

Rund 1.500 Teilnehmer haben am Samstagnachmittag bei dem historischen Umzug von der Alstadt auf die Burg mitgewirkt. Darunter waren natürlich auch der Erste Bürgermeister der Salzachstadt, Hans Steindl. Zunächst hatte sich der damalige Finanzminister und damit Chef der Schlösser und Seenverwaltung und heutige Ministerpräsident Markus Söder als Gast angesagt. Schließlich hat ihn Umweltminister Dr. Marcel Huber vertreten.

Ob Knecht oder Edelmann: Es gab wieder viele, mit Liebe zum Detail gestaltete, Kostüme zu sehen. Alleine der Herzogstadt e.V. hat 17 verschiedene Gruppen. Dazu kamen die Gruppen von den Gästen von außerhalb, 40 Rösser, Kutschen wie Leiterwagen und sogar eine Kanone, welche Mitwirkende von der Altstadt nach oben auf die längste Burg der Welt brachten.

Burgfest: "Jubel und gar heftig Handgeklapper"

Zeitreise ins Mittelalter

Ob nun mit oder ohne Kostüm: Das Burgfest in Burghausen ist eine Institution, fest verankert im Veranstaltungskalender und für tausende Mittelalterfreunde aus Nah und Fern ein Pflichttermin. So hat der Regenschauer gegen halb vier so wirklich keinen gestört: Kurz einen Unterstand gesucht und danach konnte das Mittelalterspektakel weitergehen.

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