Fünf Konzerte bereits ausverkauft

48. Jazzwoche: Besucherrekord wird angesteuert!

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Joss Stone

Burghausen - Wie die Stadt Burghausen jüngst bekanntgegeben hat, steuert die 48. Internationale Jazzwoche (21. – 26. März 2017) auf einen Besucherrekord zu.

Die Konzerte Joss Stone, Till Brönner, sowie “The Original Blues Brothers” und dem "9. Europäischen Nachwuchsjazzpreis“ wie auch der Frühschoppen am Jazzsonntag sind restlos ausverkauft. Es gibt noch Karten für das Doppelkonzert von China Moses und Antonio Sanchez am Donnerstag, 23. März 2017 ab 20 Uhr in der Wackerhalle.

Von großen Fußstapfem, dem Grammy, den Formen des Jazz

China Moses tritt in die großen Fußstapfen ihrer berühmten Mutter Dee Dee Bridgewater und kommt mit neuem Programm „Nightintales“ nach Burghausen. Den zweiten Teil des Abends übernimmt Schlagzeuger Antionio Sanchez. Die Musik von Bandleader und Star-Schlagzeuger Sanchez ist von hoher Intensität geprägt. Sein Gefühl für Sounds zeigte er zuletzt im Film „Birdman“, für den er 2016 auch mit dem Grammy ausgezeichnet wurde.

Carter Niemeyer

Ein ganz besonderes Doppelkonzert geben am Freitag, 24. März 2017 ebenfalls um 20 Uhr in der Wackerhalle die Saxophonistin Lakecia Benjamin und Jazz-Pianist Roberto Fonseca. Der Name ist bei Lukecia Benjamin & Soul Squad Programm: Das Sextett mit der charismatischen Bandleaderin verkörpert Soul, Jazz und Latin bis zum hochtemperierter Funk-Jazz. Und wenn die Luft in der Wackerhalle schon brennt, bringen die Macher der 48. Internationalen Jazzwoche Burghausen mit Roberto Fonseca und seinem Programm „ABUC“ noch einen Kracher auf die Bühne. Karibische Klänge gepaart mit Mambo, Cha Cha oder Salsa verspricht dieser Ethno-Jazzabend.

Im Anschluss präsentiert die IG Jazz Burghausen e.V. am Freitag, 24. März wieder die Dancenight, die heuer ab 23 Uhr mit Christian Prommer feat. Adriano Prestel & Florian Riedl im Salzburgerhof in der Altstadt stattfindet. Jung und wild wird es am Samstag, 25. März 2017, im Stadtsaal mit dem Neil Cowley Trio und der Monika Roscher Bigband. Das Neil Cowley Trio steht für Temporary BritJazz. Mit „Of Monsters and Birds“ präsentiert die Jazz ECHO (2014) gekürte Monika Roscher Bigband ihr zweites Album.

Die Komponistin, Sängerin und Bandleaderin und ihre 17 Mitmusiker wagen sich dabei noch tiefer auf unerforschtes Terrain: bläserne Vogelgesänge entladen sich in hypnotisch-tanzbare Trommelgrooves, New Orleans’scher Bombast und Blastbeats werden beste Freunde, hauchzarte Gesangselegien und orchestrales Pathos schaukeln sich gegenseitig in den Wahnsinn.

Die große Jazznight und die "Street of Fame" und mehr

Im Anschluss verwandelt sich die Burghauser Altstadt mit der Jazznight am Samstag, 25. März, wieder in ein Jazz-Mekka. In acht Lokalen in der Altstadt zeigen Bands ab 23 Uhr die weite Bandbreite des Jazz von Blues über Swing, Latin bis Oldtime Jazz und Soul. Mit der Charivari Jazzband zieht beim Frühschoppen am 26. März der Dixieland-Jazz ab 10.30 Uhr in den Jazzkeller ein.

Am verkaufsoffenen Jazzsonntag bekommt die STREET OF FAME zudem eine Bronzeplatte dazu: Um 14.30 Uhr wird sie zu ehren von Ron Carter am Eingang der Grüben feierlich enthüllt. Um 16 Uhr geht es dann musikalisch mit dem Next Generation Day im Stadtsaal weiter, wo sich drei aufstrebende Nachwuchsbands präsentieren.

Jeden Abend ab 23 Uhr und Sonntag ab 21 Uhr sind im Jazzkeller das Gregory Gaynair Trio zusammen mit Uwe Plath bei der Session live zu erleben. Tickets gibt es direkt bei der IG Jazz e.V. über die Hotline 08677/91 64 63 33 oder bei der Burghauser Touristik sowie im Bürgerhaus.

Von einem der großen Sponsoren

Das alles wird erst durch die finanzielle Hilfe der Stadt Burghausen möglich. Wie auch in den Jahren zuvor, steuert sie auch bei dieser Jazzwoche dierund 60.000 Euro, insbesondere für die Engagements der Künstler von Weltruhm bei. 

  • Der Jugend-Jazzpreis schlägt darüber hinaus mit ca. 20.000 € zu Buche (10.000 € Preisgeld, dazu Übernachtungskosten und Personalausgaben aller Gruppen). 
  • Eine Platte in der „Street of Fame“ (Grüben) kostet 10.000 €.

Zieht man die Personalkosten für die Techniker der Stadt Burghausen und das Equipment ab, so kommt man auf eine Summe von maximal 85.000 Euro. Geld, das Burghausen natürlich gerne zur Verfügung stellt und die Nachfrage nach den Konzerten gibt der Stadt, der IG Jazz wie überhaupt allen Verantwortlichen für dieses angesagte, internationale Mega-Musik-Event „an der Salzach“ Recht.

Quelle: Pressemeldung der Stadt Burghausen

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