Pressemitteilung der Stadt Burghausen

Instrumentalabteilung der Musikschule präsentiert ein gelungenes Winterkonzert

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Judith Schweizer am Klavier erschloss entlegene Tonräume mit Schumanns Arabeske op. 18

Burghausen - Beim Winterkonzert am vergangenen Sonntag in der Aula des Kurfürst-Maximilan- Gymnasiums stellte sich die Instrumentalabteilung der städtischen Musikschule mit hervorragenden Ensembleleistungen und ausgezeichneten Solisten einem zahlreichen Publikum.

Familien, Förderer und Musikfreunde, Mitglieder des Stadtrats und auch der Kulturbeauftragte der Stadt Burghausen überzeugten sich von Vielfalt und Qualität der Arbeit in ihrer Musikschule. Von den vielen Ensembles der Musikschule stellten sich Streichorchester, Klarinettenquintett und Gitarrentrio vor. Das Streichorchester eröffnete mit drei Tänzen aus Ballettmusiken, die Lully für den Sonnenkönig geschrieben hat. Warmer Klang und federnde Rhythmen verfehlten ihre Wirkung nicht. Das Klarinettenquintett mit Paula Ruhland, Martha Luftmann, Jonas Weber, Carla Manger und ihrer Lehrerin Anita Unterthiner zeigte Geläufigkeit und sehr elastischen Klang mit sauberer Intonation und gewann das Publikum vor allem mit Musik zur „Wunderbaren Welt der Amelie“.

Leopold Brohr und Nikolas Günther hatten Premiere mit einem Duett von Joseph Reinagle

Auch die Gitarristen Niklas Hesse und Michael Kromm spielten mit ihrer Lehrerin Astrid Eppelsheim. Mit ihren drei Gitarren zauberten sie für kurze Zeit tropische Stimmung in die Aula. Leopold Brohr und Nicolas Günther, zwei junge Cellisten, machten eine gute Figur bei ihrem ersten Auftritt vor großem Publikum mit einem Celloklassiker von Joseph Reinagle. Aufhorchen ließ die erst achtjährige Geigerin Alessia Conrad mit sicherem Vortrag der Air Varié op. 89/1 von Charles Dancla. Jakob Manger überraschte das Publikum mit einem Adagio von Beethoven, auf dem Kontrabass gespielt mit feinem Ton, sauberer Intonation und gut abgestufter Dynamik. Mit „Take Five“ von Paul Desmond setzte Thomas Hofinger am Klavier mit prägnantem Rhythmus und sicherem Griff jedem im Saal einen Ohrwurm.

Dann kamen zwei Werke von Robert Schumann: Lauro Lorenz spielte auf der Viola, begleitet von Johannes Orsan, Adagio und Allegro op. 70. Judith Schweizer schloss das Programm mit der Arabeske op. 18 ab. Beide Werke stellen hohe technische Anforderungen und bieten viel Raum für musikalische Gestaltung. Die jungen Musiker wussten ihn zu nutzen. Das Publikum dankte mit anhaltendem Applaus und ging wohlgestimmt in den Sonntag.

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