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Mehr Gäste in Saunen und Bädern

Wöhrseebad und Badria machen ab sofort Tore weiter auf - in Mühldorf wartet man noch ab

Am Freitag, 1. Juli, öffnet das Badylon-Hallenbad wieder, damit möglichst viele Gäste das Angebot nutzen können ist die Badezeit derzeit auf 2,5 Stunden beschränkt, wer länger bleibt zahlt 5 Euro pro Stunde.
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Baden als Lebensfreude: Gäste im Badylon-Hallenbad in Freilassing. Bald können wieder mehr Personen die Seele baumeln lassen.

Baden und Saunen sind gerade im Winter ein Indoor-Vergnügen, das viele Menschen gerne in der Freizeit betreiben. Durch die strengen Regelungen wurde jedoch vielen Wasser-Fans in Oberbayern diese Freizeitbeschäftigung vermiest. Jetzt hat der Ministerrat zumindest erhöhte Kapazitäten für Saunen und Bäder verkündet. In Burghausen und Wasserburg wird das sofort umgesetzt.

Burghausen/Mühldorf - Gute Nachrichten zum Wochenende. Im beliebten Erlebnisbad Badria in Wasserburg tickerte die Meldung vom Landratsamt Rosenheim am Freitag Vormittag (28. Januar) gerade herein: Ab sofort dürfen 500 Wasserratten das Hallenbad stürmen und 120 Personen in der Sauna schwitzen. Das dürfte viele potenzielle Gäste aus der ganzen Umgebung freuen. Bis zum Freitag durften nur 250 Personen ins Hallenbad und 60 in die Sauna.

Allerdings bleibt ein Wermutstropfen: An der 2G Plus-Regelung wird nicht gerüttelt. In allen Bädern und Saunen in allen Landkreisen der Region.

Badevergnügen im Badria in Wasserburg – allerdings nach 2G-Plus-Regeln.

Leichte Zurückhaltung in Mühldorf - das kann sich spontan ändern

Im Städtischen Hallenbad Mühldorf ist man zum aktuellen Zeitpunkt noch vorsichtig mit der Umsetzung der Erhöhung der Kapazitäten. Aktuell gelten dort noch die Begrenzungen im Hallenbad auf maximal 65 Personen zeitgleich und in der Sauna im Keller auf 35 Personen.

Diese Regelung kann sich jedoch schon am diesem Freitag oder ab Samstag (29. Januar) spontan ändern. Dann dürften auch in Mühldorf doppelt so viele Personen saunen und baden. Betriebsleiter Manfred Rußwurm von den Stadtwerken Mühldorf: „70 Personen in der Sauna wären selbst zu normalen Zeiten viel. Dort ist in der Regel weniger Betrieb.“

Aktuelle Zulassungsvoraussetzung zu bayerischen Bädern

Es gilt weiterhin 2G Plus in Hallenbad und Sauna. Kinder bis zum 14. Geburtstag sind davon ausgenommen (Kinderausweis vorzeigen). Schüler (15-18 Jahre), die regelmäßig in der Schule getestet werden, müssen nur einen Schülerausweis vorzeigen.

Das bedeutet, dass eine Person doppelt geimpft oder genesen sein muss plus einen negativen Schnelltest (24h gültig) oder PCR-Test (48h gültig) vorzeigen muss bzw. geboostert (3. Impfung) sein muss. Der Booster gilt ab dem ersten Tag. Ebenfalls 2G Plus ist die Kombination aus Doppeltgeimpft plus genesen.

In der Kabinettssitzung des Bayerischen Ministerrats am 25. Januar 2022 wurde eine Anpassung der Kapazitätsbeschränkungen für Kultur- und Sportveranstaltungen sowie alle weiteren in 2G plus und unter freiem Himmel in 2G kapazitätsbeschränkten Veranstaltungen und Einrichtungen beschlossen.

Die Kapazität darf nunmehr zu 50 Prozent ausgelastet werden. Zu überregionalen Sport- und Kulturveranstaltungen, zu denen mehr als 1.000 Personen erwartet werden, können die Zuschauer-Kapazitäten nunmehr zu 25 Prozent genutzt werden, dabei gilt eine absolute Personenobergrenze von 10.000 Zuschauern

(Landratsamt Altötting)

Im Wöhrseebad in Burghausen Tore ab sofort auch weiter geöffnet

Burghausens Bürgermeister Florian Schneider (SPD) freut sich, dass wieder mehr Badegäste im Wöhrseebad zugelassen werden: „Wir begrüßen diese Anpassung insofern, als dass es in den vergangenen Wochen häufig zu Wartezeiten beim Einlass in Hallenbad und Sauna gekommen ist.“

Entspannung und Aktivität versprechen die Badewelten Burghausen.

Er gibt jedoch auch zu bedenken: „Eine Verdopplung der Besucher bedeutet auch, dass es voller ist. Das Risiko muss jeder für sich abwägen“.

Seit 27. Januar dürfen 400 Gäste im Hallenbad in Burghausen baden und 110 Gäste gleichzeitig im Saunabereich schwitzen.

Warteschlagen und Kontrollpersonal am Einlass der Bäder

Manfred Rußwurm beschreibt auf Nachfrage von innsalzach24.de die Schwierigkeiten, die die strengen Regeln für die Bäderbetriebe verursachen: „Um 2G Plus am Eingang zu kontrollieren, mussten wir zusätzliches Personal einstellen. Am Anfang und zu Hochzeiten der Pandemie kamen fast gar keine Badegäste mehr.“

Ab 31. Januar 2022 soll das Mühldorfer Bad auch wieder vormittags öffnen. Dann können Frühschwimmer wieder kommen und Schulklassen Schwimmunterricht bekommen. Ob in Mühldorf doppelt so viele Gäste zugelassen werden, „entscheidet das Gesundheitsamt. Sobald wir dort Grünes Licht bekommt, wird es umgesetzt“, so Rußwurm.

Beliebter Treffpunkt im Winter: Die Eisbahn am Stadtsaal in Mühldorf.

Neben dem Hallenbad betreiben die Stadtwerke auch die beliebte Eisbahn am Volksfestplatz in Mühldorf: „Dort ist immer viel los. Wir kommen oft an die Kapazitäts-Grenzen und halten uns an die Regeln“, so Rußwurm. Maximal 300 Personen dürfen aktuell die Eisbahn gleichzeitig nutzen.

Der Winter-Badebetrieb in den Hallenbädern der Region läuft normalerweise noch bis Ende April. Die Eisbahn in Mühldorf bleibt noch bis Ende Februar 2022 geöffnet.

-rok-

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