Wenn das Joss Stone oder Ron Carter wüssten:

Die 48. Internationale Jazzwoche und die Probleme

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Joss Stone eröffnet in diesem Jahr die Internationale Burghauser Jazzwoche. Das Konzert ist bereits ausverkauft.
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Burghausen - Die 48. Internationale Jazzwoche in Burghausen: Sie kostet die Stadt deutlich mehr. Außerdem müssen jetzt Burghausens Haustechniker das übernehmen, was ein eingespieltes Team von 20-30 Mann vom BR bisher gemacht hat.

Von rekordverdächtigen Vorverkaufszahlen berichtet der Verein Interessensgemeinschaft Jazz Burghausen in seiner aktuellen Pressemitteilung zur anstehenden 48. Internationalen Jazzwoche. Gleich vier angesagte Konzerte seien bereits ausverkauft. Das freut Fans und Macher des wohl größten Mega Events im Burghauser Kulturkalender. Da gibt es aber noch eine andere Seite und da geht’s um richtig viel Geld.

„Das war eine erhebliche Erleichterung“ (Hans Steindl)

Am Rande der Sitzung des Stadtrates am Mittwochnachmittag informierte der Erste Bürgermeister Hans Steindl zu den Kosten der aktuellen Jazzwoche. Das ist deswegen interessant weil durch den Ausstieg des Bayerischen Rundfunks aus der Fernsehübertragung jetzt enorme Kosten auf die Stadt zukommen. „Die waren mit ihren 20 bis 30 Technikern da und haben alles, was man an Technik braucht, mitgebracht“. Und da geht die Rechnung, die in die mehreren Tausende Euro geht, auch schon los:

140.000 Euro plus/minus

Bisher hat sich die Stadt mit rund 60.000 Euro an der Jazzwoche beteiligt und zählte damit schon zu den größten Sponsoren dieses international bekanntem musikalischen Leckerbissen-Mega-Events. Jetzt sind es laut Steindl rund 140.000 Euro, also ein gutes Stück mehr als das Doppelte, plus/minus natürlich.

  • Die Technik muss angemietet werden.
  • Die vier Haustechniker der Stadt Burghausen sind im Dauereinsatz.
  • Die Stadt hat einen Jazzjugendpreis ausgelobt.
  • Im Rahmen der Jazzwoche soll eine weitere Platte in die „Street of Fame“ eingelassen werden.

Das alles kostet Geld, ungeachtet der Tatsache des ehrenamtlichen und von der Stadt geförderten Engagements aller Macher der Jazzwoche der IG Jazz.

Da gibt es aber noch ein weiteres Problem

Vier Haustechniker der Stadt an angemietetem Equipment gegen 20-30 Techniker des Bayerischen Rundfunks an ihren „eigenen“ Mischpulten und Reglern für Licht und Ton. Ob das gut gehen kann? Hans Steindl findet ja. Alle seien hochgradig motiviert und das angemietete Equipment bereits da.

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