Wichtig für Wirtschaftsstandort Burghausen

Grundstücke am Terminal dürfen doch verkauft werden

Burghausen - Um neue Arbeitsplätze zu schaffen und Burghausen als Wirtschaftsstandort zu sichern, traf der Ausschuss für Staatshaushalt des Bayerischen Landtags eine Entscheidung.

Der Ausschusses für Staatshaushalt und Finanzfragen des Bayerischen Landtages hat am Donnerstag seine Zustimmung erteilt, dass die stadteigene Wirtschaftsbeteiligungsgesellschaft Burghausen ihre Grundstücke im Umgriff des Terminals nun doch verkaufen – und nicht nur verpachten dürfen. Das teilt MdL Günther Knoblauch mit, der als Mitglied im Haushaltsausschuss diesen Tagesordnungspunkt betreute.

2016 hat der Freistaat Bayern diese, sich nordöstlich ans Terminal anschließenden, vormaligen Staatsforstflächen mit einer Größe von 24 Hektar an die Wirtschaftsbeteiligungsgesellschaft Burghausen mbH (WiBetG) zur Erweiterung des Terminals verkauft. Jedoch mit der Auflage, dass die Grundstücke nur im Zuge von Pacht oder Erbpacht weitergegeben werden dürfen. 

Nun hat vor allem die PFOA-Belastung im Boden bei der Vermarktung der Flächen zu Problemen geführt. Für ansiedlungswillige Unternehmen kommt nur der Erwerb der Teilflächen in Betracht. Um dafür den Weg frei zu machen, hat der Haushaltsausschuss beschlossen, dass die Flächen an ansiedlungswillige Betriebe auch verkauft werden dürfen. „Ich freue mich, dass wir einen Beitrag leisten können, um den Wirtschaftsstandort Burghausen zu sichern und neue Arbeitsplätze in der Region entstehen zu lassen“, betont Günther Knoblauch.

Pressemeldung Büro MdL Knoblauch

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

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