Mindestens eine Klasse besser

Burghausener Grundschulklassen ziehen um

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Die Schüler der Klasse 3a der Johannes-Hess-Schule sind vorübergehend in die ehemalige VR-Bank, jetzt Campus Burghuasen gezogen und genießen ihr Hochschulleben sehr. Auch Lehrerin Hedi Mittermeier begrüßt die Ausweichmöglichkeit in Blickweite.

Burghausen - Vier Klassen der Burghauser Johannes-Hess-Schule sind jetzt im Campus Burghausen untergebracht.

"Voll cool", "total gemütlich", "lustig, weil wir ein paar Klassen übersprungen haben", finden die Schüler der Klasse 3a von der Johannes-Hess-Schule ihr neues Klassenzimmer. 

Insgesamt vier Klassen der Schule in der Robert-Koch-Straße sind nämlich vorübergehend in das ehemalige VR-Bankgebäude auf der anderen Straßenseite gezogen, das mittlerweile dem Campus Burghausen gehört. 

Die Begeisterung ist groß

"Wir gehen jetzt in die Uni und nicht mehr in die Grundschule", sagt ein Schüler stolz. Und sogar eine "Vorlesung" durften die Kinder schon besuchen. Am bundesweiten Vorlesetag hat den Kindern nämlich Prof. Dr. Valentin Schiefele vorgelesen.

"Und eine Führung haben wir auch bekommen durch den Campus", sagt Jonas. "Wir fühlen uns wirklich alle sehr wohl hier", sagt Direktorin Jutta Rösler-Dehs. 

Umzug war unausweichlich

Der Umzug der Klassen war deswegen unausweichlich, da die Johannes-Hess-Schule für 4,5 Millionen Euro saniert wird. Damit die Arbeiten bei laufendem Betrieb gemacht werden können, mussten insgesamt fünf Klassen ausgelagert werden. Vier Klassen fanden ihr neues Zuhause im Campus und eine Klasse im Aventinus Gymnasium. 

"Die Schüler sind alle unheimlich stolz. Es ist etwas Besonderes hier im Campus zu sein. Wir sind Bürgermeister Hans Steindl sehr dankbar, dass er uns diese Ausweichmöglichkeit angeboten hat", erklärt Konrektorin Hedi Mittermeier. 

Es sei ein totaler Glücksfall, dass die Stadt Burghausen das VR-Bankgebäude direkt gegenüber auf der anderen Straßenseite für den Campus angekauft hat. "Es sind kurze Wege und manchmal winken wir uns sogar zu", erzählt Rektorin Rösler-Dehs. 

In der Pause gehen die etwa 85 Kinder vom Campus über die Straße in die Johannes-Hess-Schule. "Wir haben für die Lehrkräfte Warnwesten angeschafft. Sie regeln dann kurz den Verkehr, damit alle gut über die Straße kommen", erklärt Rösler-Dehs. 

Das ganze Schuljahr im Aventinus Gymnasium oder im Campus

Voraussichtlich das ganze Schuljahr bleiben die Klassen ausgelagert im Campus Burghausen und im Aventinus Gymnasium, aber vor allem den Kindern macht das gar nichts aus, denn: "Ich will sowieso mal studieren, dann kann ich mich gleich an das Gebäude gewöhnen", sagt ein Neunjähriger. 

Und auch für Jutta Rösler-Dehs und ihr Team ist es eine spannende Zeit: "Wir sind sicher, dass wir eine ganz tolle neue Hess-Schule bekommen und beobachten voller Vorfreude die einzelnen Bauabschnitte." 

Besonders schön finden die Schüler im Campus interessanterweise den Teppich im Klassenzimmer, "weil der es so gemütlich macht" und das große Fenster, "weil wir so den anderen Kindern in der Schule winken können". Die Möbel für das Campus-Klassenzimmer haben übrigens die Bauhofmitarbeiter aus der Schule rüber getragen. 

Nur noch die Tafel fehlt

Nur die Tafel der 3a fehlt noch, aber da behilft sich Hedi Mittermeier mit einer Dokumentenkamera. "Anfangs war es eine strategische Herausforderung, aber langsam spielt sich alles ein", sagt Hedi Mittermeier und freut sich auf das neue Schulhaus, das etwa im März 2018 fertig sein soll. -köx 

Pressemeldung Stadt Burghausen

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