Geschwindigkeitskontrollen auch in Corona-Zeiten

Geringeres Verkehrsaufkommen verleitet zum schnelleren fahren

Burghausen - Die Ausgangsbeschränkungen bedeuten aufgrund der berufstätigen Einpendler ins Stadtgebiet nicht zwangsläufig wesentlich weniger Verkehr. Es werden – durch reduziertes Verkehrsaufkommen auf Durchgangsstrecken – durchwegs höhere Tempi gefahren.

So wurde bei der am 2. April auf Höhe der Burgkirchener Straße 12 zwischen 14 und 16 Uhr durchgeführten Messung 158 Fahrzeuge gezählt. Ermittelt wurden 37 Verstöße, hiervon 36 Verwarnungen und 1 Anzeige für den Tagesschnellsten mit 84 km/h bei erlaubten 50 km/h. Eine vergleichbare Messung am 8. März in der Zeit von 8 bis 11 Uhr erbrachte 287 Fahrzeuge, 23 Verwarnungen und keine Anzeige. Die höchstgemessene Geschwindigkeit lag bei 67 km/h bei erlaubten 50 km/h. Der Zweckverband Südostbayern hat am Montag, 6. April 2020 in Burghausen im Auftrag der Stadt Burghausen weitere Geschwindigkeitsüberwachungen durchgeführt.


Gemessen wurde auf Höhe Burgkirchener Straße 85 im Tempo-50-Bereich stadteinwärts von 6 bis 8 Uhr. Hierbei wurden bei 104 kontrollierten Fahrzeugen 24 Verstöße (24 Verwarnungen/ keine Anzeige) festgestellt. Als höchste Geschwindigkeit wurden 68 km/h bei erlaubten 50 km/h ermittelt (Vergleichs-Messung an dieser Stelle am 24. Februar mit 318 Durchfahrten, 23 Verwarnungen und einer Höchstgeschwindigkeit von 66 bei erlaubten 50 km/h). Erster Bürgermeister Hans Steindl stellt dazu fest:

„Während der ruhende Verkehr in Burghausen aufgrund des geringen Aufkommens derzeit nicht überwacht wird und die Verkehrsüberwacher in die städtischen Hilfsangebote eingebunden sind, führt die Stadt Burghausen auch weiterhin Geschwindigkeitskontrollen während den Ausgangsbeschränkungen durch, um im Stadtgebiet Burghausen trotz reduziertem Verkehr die Verkehrssicherheit gewährleisten zu können.“

Pressemitteilung der Stadt Burghausen

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