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Burghauser Tierschützer bekommen in Italien Recht

Gericht bestätigt Urteil gegen fiesen Waldrapp-Wilderer

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Burghausen - Der Waldrapp ist eine Zugvogelart, die in Europa eigentlich schon vor etwa 400 Jahren ausgestorben ist. An verschiedenen Stellen in Süddeutschland sowie in Österreich, unter anderem auch in Burghausen, hat man sich nun zum Ziel gesetzt, den seltenen Vogel wieder anzusiedeln.

Doch die Tierschützer, die sich dem Projekt annahmen, hatten immer Rückschläge wegzustecken, weil in Italien Menschen illegal Jagd auf die Zugvögel machten. Das berichtet der Bayerische Rundfunk. So wurden vor fünf Jahren die zwei Waldrappe "Goja" und "Jedi", die in Burghausen aufgezogen worden waren, von einem Wilderer bei Livorno abgeschossen worden. Der Wilderer landete vor Gericht. Er bekam die Lizenz entzogen und eine Geldstrafe aufgebrummt.

Der Beklagte ging in Revision, doch der Oberste Gerichtshof hat sich nun auf die Seite der Vogelschützer gestellt. Wie der BR weiter schreibt, hat der Gerichtshof das ursprüngliche Urteil bestätigt. Zudem können die Tierschützer nun zivilrechtlich auf Schadensersatz für die toten Vögel, die unter strengem Artenschutz stehen, klagen.

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