Burghausen soll seine Magnetfunktion behalten

Pläne und Ideen für die Zukunft: "Wir brauchen eine Aufbruchstimmung"

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Burghausen - Am Mittwochnachmittag wurde das jüngste Ergebnis zur "Integrierten städtebaulichen Entwicklung dem Stadtrat Burghausen vorgestellt. "Wir brauchen eine Aufbruchstimmung", forderte der Erste Bürgermeister Hans Steindl.

Wie soll die Stadt in Zukunft aussehen? Welche Dinge gibt es städteplanerisch zu beachten? Quo vadis Salzachstadt? Auf der Sitzung des Stadtrates am Mittwochnachmittag sind die jüngsten Ergebnisse im ISEK-Vorgang (Integrierte städtebauliche Entwicklung) vorgestellt worden: Die Neugestaltung der Herzogstadt soll in der Neustadt beginnen.

„In fünf Jahren ist der Zug abgefahren“

Ein sehr wichtiger Punkt sei eine Aufbruchstimmung, die von allen Beteiligten gefragt sei. Das sagte der Erste Bürgermeister Hans Steindl am Mittwochnachmittag im Rahmen der Stadtratssitzung. Burghausen dürfe sich dem Zeitenwandel nicht verschließen, nicht den Anschluss verlieren, müsse sich seine Magnetwirkung erhalten.

„Das ist der Eingangsbereich“

Nördlich vom geplanten Salzachzentrum sollen Parkplätze entstehen. Exklusive Gewerbeansiedlung ist ebenso angedacht wie studentisches Wohnen: eine Idee die im Stadtrat Zuspruch fand. Schließlich geht es doch – ähnlich wie bei einem Bewerbungsgespräch – um den ersten Eindruck.

Wie auch in allen anderen der drei Bereiche "Neustadt", "Alstadt" und "Raitenhaslach" gehe es darum, festzustellen, was man hat und in Folge darum, diese Strukturen weiter zu entwickeln, so die Planerin Angela Gebhard. In punkto Neustadt habe man sich viele Gedanken gemacht in bei der Konzepterstellung

  • Wie bindet man den Bahnhof ein?
  • Wie geht man mit der Bestehenden Infrastruktur um?
  • Welche Möglichkeiten einer Vernetzung gibt es, insbesondere weil klar ist, dass das Salzachzentrum kommen wird?
  • Wie geht man mit der Rückstufung der Marktler Straße um?

Burghausen wird sich verändern. So viel ist sicher. Wie genau? Dazu sind auch die Bürgerinnen und Bürger gefragt

Vorne hui und hinten pfui?

Im Rahmen des ISEK-Vorgangs geht es viel um die Rückansichten. Soll heißen: Was von vorne toll aussieht ist rückwärtig oft so gar nicht mehr State of the Art. Durchlässiger soll alles werden und das bedarf im Gesamtkonzept Überlegungen, wie die Rückansichten verbessert werden können. Mit dem ISEK-Vorgang geht eben ein Gesamtkonzept einher an dessen alle Beteiligten mitarbeiten dürfen und mehr noch: Sie sollen es.

Lesen Sie in Teil 3 zur ISEK-Vorstellung, was in der Altstadt geplant ist. 

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