Offiziell enthüllt!

Gedenkstelle für Altbürgermeister in Burghausen 

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Burghausen - Offiziell enthüllt! Es gibt nun ene Gedenkstele für die Altbürgermeister am Friedhof - Dank Alt-Landrat Seban Dönhuber!

Seban Dönhuber, der von 1970 bis 2000 Landrat des Altöttinger Landkreises war, stellte im vergangenen Jahr bei einem Besuch auf dem Burghauser Friedhof fest, dass das Familiengrab von Altbürgermeister und Ehrenbürger Georg Schenk aufgelassen wurde. „Dann hab ich mir gedacht, es kann doch nicht sein, dass von so einem verdienten Ehrenmann kein Gedenkstein in Burghausen zu sehen ist“, erzählt Seban Dönhuber. 

Damit war die Idee geboren, eine Gedenkstele für die Burghauser Altbürgermeister der Nachkriegszeit am Friedhof aufzustellen.

Am Dienstag feierlich enthüllt 

Nun wurde die Stele, gefertigt von Steinmetz Walter Herbst aus Burghausen, feierlicham Dienstag enthüllt. Zur Enthüllung kam auch die Witwe von Altbürgermeisters Georg Miesgang, Luzia Miesgang, die eigens aus dem Bäderdreieck dafür angereist ist. Hans Stiglocher, dessen Großvater als erster auf der Gedenkstele steht, gesellte sich ebenfalls zu der Runde. 

Die Stele ist aus Untersberger Granit gefertigt und ist zentral auf dem Friedhof befestigt. Die massive Stele trägt die Inschrift: „Zum Gedenken an die Altbürgermeister der Stadt Burghausen. Johann Stiglocher, Franz Huber, Georg Schenk – Ehrenbürger und Georg Miesgang – Ehrenbürger. Auf der rechten Seite der Stele sind die Amtsjahre in Stein gehauen und auf der linken Seite die Daten zu Geburt und Sterbetag. Etwa 70 Stunden Arbeit hat Walter Herbst in die Stele investiert. 

Erinnerungen an die Altbürgermeister

Bei der Enthüllung sind viele Erinnerungen an die Altbürgermeister ausgetauscht worden. Luzie Miesgang etwa erzählte, dass sie mit ihrem Mann in Österreich gewohnt habe. „Da war ja noch die Grenze und sie bildete auch die natürlich Barriere der Ruhe. Da ist nicht so leicht einer am Abend noch vorbei gekommen und hat sein Anliegen vorgetragen“, so Miesgang. Sie lebt heute wieder in ihrer alten Heimat, im niederbayerischen Bäderdreieck. 

Auch Seban Dönhuber erinnert sich an viele Gespräche mit Georg Schenk und Georg Miesgang. Als Schenk in Burghausen Bürgermeister war (1948 – 1966), war Seban Dönhuber Landesvorsitzender der Jungsozialen und Mitglied des Neuöttinger Stadtrates sowie im Kreistag Altötting. „Schenk und ich waren häufig nicht einer Meinung, aber am Ende haben wir uns immer vertragen und vor allem menschlich haben wir uns immer geschätzt“, sagt Seban Dönhuber.

Acht weitere Namen haben noch Platz 

Für Ersten Bürgermeister Hans Steindl, der seit 1990 im Amt ist, hat die Stele große Bedeutung: „Alle Altbürgermeister Burghausens der Nachkriegszeit haben hier einen Platz verdient, weil sie sich um Stadt und Bürger verdient gemacht haben. Die Stele ist ein schönes Symbol dafür.“ Etwa acht weitere Namen haben laut Steinmetz Herbst auf der Stele noch Platz.

Pressemitteilung der Stadt Burghausen

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