Schneider: „Es wird nicht so sein wie gewohnt“

Am 8. Juni sollen Burghauser Freibad und Wöhrsee öffnen

Am 8. Juni öffnen der Burghauser Wöhrsee und das städtische Freibad. 
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Am 8. Juni öffnen der Burghauser Wöhrsee und das städtische Freibad. 

Burghausen – Ab dem 8. Juni sollen in Bayern Badeeinrichtungen wieder öffnen dürfen, allerdings ist es derzeit noch nicht klar unter welchen Bedingungen. Auch Burghausen bereitet sich auf den baldigen Start vor.

Zwar hat der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU( verkündet, dass ab dem 8. Juni Freibäder wieder öffnen dürfen, allerdings stehen die genauen Vorgaben noch nicht fest. Bürgermeister Florian Schneider (SPD) rechne Anfang nächster Woche mit allen Vorschriften. Eins stehe jedoch schon fest: „Es wird nicht wie gewohnt sein“, so das Burghauser Stadtoberhaupt in der jüngsten Hauptausschusssitzung.


Bäderleiter Markus Günther habe ihm bereits ein grobes Konzept vorgestellt. Es werden auf alle Fälle weniger Gäste als üblich erlaubt sein. Es sei „furchtbar kompliziert“. Die Gäste dürfen nicht zu eng aufeinander sein und daher könne man nicht alle reinlassen. „Wir überlegen uns eine Lösung. Es geht um das geringere Übel“, erklärt Schneider die Schwierigkeiten.

Beschränkte Anzahl im Wasser - Rutsche geschlossen

Auch im Schwimmbecken wird es eine Beschränkung bei der erlaubten Anzahl an Personen im Wasser geben müssen. Wie in anderen Bundesländern dürfen diese dann nur in eine Richtung und im Kreis schwimmen. Hinzu kommen Desinfektionen verschiedener Bereiche. Die Rutsche oder der Pilz werden geschlossen sein, da man Menschenansammlungen vermeiden soll.


Etwas besser würde sich die Situation am Wöhrsee gestalten. Aufgrund der großen Wasserfläche werde es keine Beschränkungen im Wasser geben. Allerdings dürfen wohl nur schätzungsweise 1.500 Personen auf die Liegeflächen, um den Mindestabstand einhalten zu können. „An guten Tagen hatten wir über 3.000 Besucher an einem Tag“, verdeutlicht Schneider den Unterschied.

Zutritt vorwiegend mit Dauerkarte?

In den städtischen Überlegungen spielen Jahreskarten dabei eine große Rolle, um die Anzahl der Badegäste besser kontrollieren zu können. Ein Vielzahl der erlaubten Besucher könnten dabei über Dauerkarten abgewickelt werden. Die Restkarten sollen dann im freien Verkauf verfügbar sein.

„Wir müssen uns ein Stück weit herantasten. Zudem wissen wir nicht, wie es in Zukunft aussieht“, so Schneider. Es sei ungewiss, ob im August weitere Vorschriften gelockert oder sie bis dahin vielleicht wieder verschärft werden. Die Badefans müssen sich also noch insgesamt etwas gedulden. Wer jedoch bereits vor dem 8. Juni einen Spaziergang um den Wöhrsee macht, könne laut Schneider schauen, was möglich ist.

jz

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