Inzwischen ermittelt die Polizei in Burghausen

Kind zu Boden gedrückt und mehrmals geschlagen? Frau veröffentlicht Facebook-Post

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Burghausen - Am Sonntag ist es offenbar an der Salzach zu einem unschönen Zwischenfall gekommen. Eine Frau soll es weinendes Kind zu Boden gedrückt und mehrmals geschlagen haben. Eine Zeugin ging dazwischen und veröffentlichte im Anschluss einen Facebook-Post.

Auf diesen Facebook-Post ist dann ein weiterer User des sozialen Netzwerks aufmerksam geworden und hat darüber die Polizei Burghausen informiert. 

Der Inhalt des Facebook-Posts, den die Frau aus Burghausen inzwischen auf Nachfrage der Polizei bestätigt hat: Bei einem Spaziergang an der Salzach, auf Höhe des Kurfürst-Max-Gymnasiums, beobachteten sie und ihre Tochter gegen 14.30 Uhr, wie eine unbekannte ältere Frau ein kleines weinendes Kind festhielt und vermutlich mit der Hand mehrmals ins Gesicht schlug. Sie hielt das Mädchen zu Boden gedrückt und wollte ihr ein nasses T-Shirt ausziehen. Die Burghauserin ging dazwischen und hatte erfahren, dass die Frau regelmäßig das Kind zur Aufsicht habe, während die Mutter arbeite. 

Bei der Polizei Burghausen läuft ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts einer Körperverletzung, gesucht werden die Frau, die Mutter und das Kind

Die Beschreibung der Beteiligten:

Kurze braun-graue Haare, dunklere Hornbrille. Sie trug Trekkingsandalen, einen beigen Rock und einen ähnlich-farbigen Rock. Sie sprach eher hochdeutsch. Das Mädchen hatte helle halblange Haare und eine hellere Hautfarbe. 

Die Polizei Burghausen begrüßt es, bei einem erkennbaren Missstand hin- und nicht wegzuschauen sowie Beteiligte anzusprechen. Darüber hinaus sollte sich dann niemand davor scheuen, darüber sofort die Polizei zu verständigen.

Mitteilungen zu den gesuchten Personen erbittet die Polizei Burghausen unter Telefon: 08677/96910.

Polizeiinspektion Burghausen/ics

Facebook wird oftmals als Medium genutzt, um Erlebnisse, Emotionen oder wichtige Nachrichten möglichst weitläufig zu verbreiten. So wurde auch ein Post auf dem Netzwerk veröffentlicht, bei dem der Fall eines behinderten Jungen geschildert wird, der am Flughafen von Mitarbeitern einer Airline dreist gedemütigt wurde.

Rubriklistenbild: © picture alliance / Julian Stratenschulte/dpa (Symbolbild)

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