Blumenherz als Geste der Dankbarkeit

Ein Jahr Pandemie: Förderverein für das Kreiskrankenhaus Burghausen e.V. dankt der Belegschaft

Blumenherz für das Burghauser Krankenhaus als Geste der Dankbarkeit
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Ein Herz für das Burghauser Krankenhaus, das Burghauser Klinik-Personal und eine Geste des Dankes drückte der Förderverein für die Kreiskliniken Burghausen e.V. aus. Erster Bürgermeister Florian Schneider und Vorsitzender des Fördervereins (re.), Altbürgermeister Hans Steindl, Klinik-Vorstandsvorsitzender Thomas Ewald, Prof. Dr. Dr. Michael Kraus, Personalratsvorsitzender Otto Becker, Stadtrat Franz Kammhuber, Zweiter Bürgermeister Norbert Stranzinger und Dritter Bürgermeister Stefan Angstl.

Burghausen - Ein Jahr ist es her, dass die Corona Pandemie im Landkreis Altötting und damit in Burghausen und den InnKliniken angekommen ist. Ein Jahr, das für das gesamte Klinikpersonal mehr als belastend war und ist.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

„Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben absolut Beeindruckendes geleistet und dafür bin ich sehr dankbar. Nach einem Jahr der Pandemiebekämpfung sind viele am Rande ihrer Belastbarkeit angekommen“, sagt der Vorstandsvorsitzende des InnKlinikum Thomas Ewald. Bei der symbolischen Übergabe eines Blumenherzes bestehend aus hunderten Primeln vor dem Burghauser Krankenhaus durch den Förderverein für das Kreiskrankenhaus Burghausen e.V. sagte Erster Bürgermeister Florian Schneider und Fördervereinsvorsitzender: „Ich möchte mich ausdrücklich bei jedem Mitarbeiter der Kreiskliniken bedanken. Vom Chefarzt bis zur Reinigungskraft ist jeder einzelne enorm wichtig.“ Da könne ein solches Blumenherz freilich auch nur Symbolkraft haben.

Thomas Ewald betonte, dass der Klinikvorstand ebenfalls beeindruckt ist von der Leistung des Personals. Zudem erläuterte er, wie wichtig auch das Burghauser Krankenhaus bei der Versorgung der Corona Patienten ist. So seien in der ersten Welle vor allem Corona Verdachtsfälle in Burghausen behandelt worden. „In der zweiten Welle jedoch mussten wir drei Standorte und darunter das Burghauser Klinikum zur Versorgung der Corona Patienten einsetzen. Die zweite Welle hat uns viel heftiger erwischt als die erste“, so Ewald. 1.200 Corona Patienten seien im vergangenen Jahr durch das InnKlinikum versorgt worden, 340 davon in Burghausen plus 260 Verdachtsfälle. Insgesamt seien 60 Todesfälle zu beklagen. Ewald informierte den Förderverein außerdem darüber, dass, sobald dies die Infektionszahlen möglich machen würden, die Wiederaufnahme von planbaren Eingriffen im Fokus stehe, da sehr viele drängende Operationen und Behandlungen aufgeschoben worden seien“, erklärt Klinikvorstand Ewald.

Altbürgermeister Hans Steindl, der 2015 auch per Bürgerentscheid dafür gekämpft hatte, dass das Burghauser Krankenhaus als „unser Edelstein in Burghausen“ erhalten bleibt, unterstrich noch einmal wie wichtig die damalige Entscheidung der Bürgerschaft des gesamten Landkreises gewesen war und das habe auch die Corona Krise nun gezeigt. „Das war 2015 die letzte Rettung für das Burghauser Krankenhaus.“ In Burghausen sei ein Gesundheitszentrum mit und rund um das Krankenhaus entstanden. „Und das wollen wir weiter mit ausbauen“, erklärte Thomas Ewald vom InnKlikum abschließend.

Die Blumen wurden bei Burghauser Gärtnereien gekauft und durch die Stadtgärtner vor dem Burghauser Krankenhaus zum Herz arrangiert. Nach Feierabend konnte sich jeder Mitarbeiter ein Blümchen mit nach Hause nehmen.

Pressemeldung der Stadt Burghausen/köx.

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