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Spektakuläres Schauspiel am Horizont

Mysteriöser Feuerschein am Nachthimmel der Region: Das steckt dahinter

Feuerschein in der Nacht von 23. auf 24. August in der Region
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Auch vom Tödtenberg bei Aschau am Inn aus war der Feuerschein deutlich sichtbar.

Ein heller Feuerschein erleuchtete am späten Dienstagabend (23. August) in weiten Teilen der Region den Horizont. Auch in Teilen Österreichs sowie in Niederbayern sorgte das flackernde Licht am Nachthimmel für Fragen und Besorgnis. Das steckt dahinter:

Südostbayern – Bilder, wie man sie von verheerenden Großbränden kennt: In der Dunkelheit sieht man über zig Kilometer einen Feuerschein am Horizont. Die Wolken am Himmel sind orange bis hellrot gefärbt und flackern in unregelmäßigen Abständen. Dieses Bild bot sich in der Nacht von Dienstag (23. August) auf Mittwoch (24. August) auch zahlreichen Lesern in der Region.

In den Landkreisen Mühldorf am Inn und Altötting war das Spektakel fast überall zu sehen. Aber auch in weiten Teilen der Kreise Rosenheim und Traunstein sowie im benachbarten Österreich und im südlichen Niederbayern war der Feuerschein deutlich sichtbar.

Polizei bestätigt: Feuerschein durch Fackelbetrieb auf Raffinerie-Gelände

Doch Feuerwehren waren deshalb nicht im Einsatz, auch gab es keine verletzten Personen oder Sachschaden. Der Grund für das beeindruckende Spektakel in der Dunkelheit war kein Brand im eigentlichen Sinne. Dies bestätigte so auch die Polizeiinspektion (PI) Burghausen auf Anfrage von innsalzach24.de.

Im östlichen Landkreis Altötting konnte nämlich die Ursache für den Feuerschein ausgemacht werden – genauer gesagt im Chemiepark an der Haiminger Straße im Norden von Burghausen. Die dort ansässige Raffinerie der OMV sorgte mit ihrem sogenannten „Fackelsystem“ für die beeindruckenden Bilder.

„Wichtiges Element im Sicherheitssystem“

„Die Fackelanlage ist ein wichtiges Element im Sicherheitssystem der Raffinerie. Sie dient der sicheren, kontrollierten und vollständigen Verbrennung von überschüssigen Gasmengen aus den Anlagen“, umreißt die Betreiberfirma das Vorgehen kurz auf ihrer Homepage.

„Wichtig zu wissen ist, dass eine brennende Fackel keinen Grund zur Beunruhigung darstellt, sondern ein voll funktionierendes Sicherheitssystem signalisiert. Im Rahmen eines sicheren Betriebs aller Anlagen kann die Raffinerie daher nicht auf einen kontrollierten Fackelbetrieb verzichten“, heißt es weiter seitens der OMV.

Feuerschein auch in über 50 Kilometern Entfernung sichtbar

Da die Fackeln auf dem Werksgelände eine Höhe von rund 80 Metern aufweisen, ist das Feuer beziehungsweise der damit verbundene Feuerschein je nach Witterung entsprechend weit sichtbar. Aufgrund der guten Wetterbedingungen mit leichten Wolken am Himmel war das Schauspiel in der Nacht auf Mittwoch auch in über 50 Kilometern Entfernung noch erkennbar.

aic

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